Gotha: Franziska Schnauß erhält Myconiusmedaille 2026

Foto: © Stadt Gotha
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Gestern fand der traditionelle Myconiusempfang, mit der Verleihung der Myconiusmedaille an Franziska Schnauß vom art der stadt e.V. in der Stadthalle Gotha statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Kreismusikschule Louis Spohr mit ihrer „Weltmusikband“. Traditionell wurde der Abend vom Vorsitzenden des Stadtrats eröffnet, während das Kinder- und Jugendforum der Stadt Gotha durch das Programm führte.

Mit einer eindringlichen Festrede schlug die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser, den Bogen zwischen den Herausforderungen des aktuellen Weltgeschehens und dem hohen Wert des Ehrenamts. Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung der Myconiusmedaille durch Oberbürgermeister Knut Kreuch. Nach seiner Laudatio wurde die Preisträgerin Franziska Schnauß auf die Bühne gebeten und für ihr herausragendes ehrenamtliches sowie kulturelles Engagement ausgezeichnet. In ihren Dankesworten zeigte sie sich sichtlich bewegt.

Für eine lebendige und farbenfrohe Atmosphäre sorgte der Verein art der stadt e. V., der die Veranstaltung mit zahlreichen Kostümen, Theaterfiguren sowie einer Stelzenläuferin aus seinen Inszenierungen bereicherte. Ein besonderes Detail: Die eindrucksvollen Kostüme stammten aus der kreativen Hand der Preisträgerin selbst und machten ihr Wirken auf anschauliche Weise unmittelbar erlebbar.

Den Beschluss für die Auszeichnung fasste der Gothaer Stadtrat in seiner Sitzung vom 24. März 2026. Die Myconiusmedaille ist die höchste Auszeichnung der Stadt Gotha für das Ehrenamt. Franziska Schnauß wurde die Auszeichnung für ihr prägendes kulturelles Wirken in der Stadt Gotha verleihen. In der offiziellen Begründung heißt es dazu:

„Ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Verein art der Stadt e. V. ist stets eng mit ihrem Einsatz für die Stadt Gotha verbunden. Sie steht in herausragender Weise für kulturelle Teilhabe, kreative Stadtentwicklung, ehrenamtliche Verantwortung und eine offene, lebendige Stadtgesellschaft. Neben ihrem lokalen Wirken ist sie als ehrenamtlicher Vorstand bei der LAG Soziokultur Thüringen e. V. aktiv und dadurch Mitglied im Kulturrat Thüringen e. V., wo sie die Interessen der freien Kulturarbeit vertritt und ihre Perspektiven, Erfahrungen und Stärken einbringt. Sie ist damit eine wichtige Botschafterin der Residenzstadt in landesweiten kulturellen Netzwerken.“

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