Georgenthal: Programm für das 2. Landfestival ist online
Das Festivalprogramm ist online & die Residenzkünstler sind eingeladen
Vom 17.-20.09.2026 heißt es wieder Natur & Kultur rund um Georgenthal.
Das Landfestival in Georgenthal bietet an vier Tagen ca. 70 Veranstaltungen, Angebote und Projekte rund um Georgenthal. Zu den Veranstaltungshöhepunkten zählen in diesem Jahr die Lichternacht am Hammerteich, der Kreativ- und Naturalienmarkt, das Saurierfest und der Naturerlebnistag. Das Festival bietet zudem Konzerte, offene Museen, Vorträge sowie zahlreiche Wanderungen, Führungen, Workshops und Aktivangebote.
Ab sofort können sich die Gäste u.a. für geführte Pilzwanderungen, Yoga-Kurse, Theater-, Schnitz- oder Zeichenworkshops, Qigong oder Tanz- und Schreibkurse anmelden.
Das vollständige Festival-Programm und das Anmeldeportal finden sich auf: https://landfunk-georgenthal.de/landfestival/
Die besondere Intention des Festivals liegt in der engen Verbindung von Mensch, Kultur und Natur und der Einbindung vieler Orte. Dabei entfaltet sich eine kulturelle Vielfalt, die von Mundart, über Folklore und Rock bis hin zum Barocktheater reicht. Unter Mitwirkung von Vereinen, Initiativen und Bürgern entsteht ein gemeinsames Natur- und Kulturerlebnis für Touristen und Einheimische – Das Landfestival in Georgenthal.
Getragen und eingerahmt wird das Festival durch die eingeladenen Residenzkünstler.
Insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland konnten in die Landgemeinde eingeladen werden. Sie weilen bereits vor Beginn des Festivals in Georgenthal. Sie schaffen entlang eines Skulpturenpfades Kunstwerke aus Holz und Naturmaterialien. Zudem gibt es Barocktheater und Lichtkunst im Rahmen des Festivals zu erleben.
Anna & Michael Rofka (Laatzen) – Klangkunst / Landart
Das Künstlerpaar arbeitet seit mehr als 10 Jahren in Landartprojekten zusammen. Anna Rofka studierte in der Ukraine in Lugansk und Kiew, Michael Rofka studierte am Kunstseminar Metzingen in Baden-Württemberg.
Franziska Schnauß (Schwabhausen) – Lichtkunst & Projektionen
Seit vielen Jahren arbeitet die Thüringerin organisatorisch und künstlerisch in zahlreichen Theater-, Lichtkunst- und Projektions-Projekten und realisiert zahlreiche Ausstellungen, Bühnenbilder und Audiovisuelle Festivals.
Ole Prietz (Bremen) – Holzgestaltung
Ole Prietz diplomierte 2022 im Fach Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen. Seine Arbeiten sind zumeist figürlich geprägt. Für das Vorhaben in Georgenthal möchte er sich von der Natur und den Mythen aus dem Thüringer Wald inspirieren lassen.
Rüdiger Ziegler (Eckernförde) – Landart
Die Landart-Arbeiten des Künstlers zeichnen sich durch ihre scheinbare Schlichtheit aus. Die verarbeiteten Materialien findet er vor Ort und arrangiert diese um. Seine Werke fügen sich harmonisch in die Landschaft ein.
Gerrit Berenike Heiter (Paris/Köln) – Theater
Die Regisseurin und Schauspielerin studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien sowie an der Université Paris X Nanterre mit einer Spezialisierung auf Commedia dell’art und Barocktheater. Sie erarbeitet mit Laien einen Theaterabend mit Barocktheater und Tanz.
Hama Lohrmann (Augsburg) – Landart
Der 1965 in Augsburg geborene Künstler verwendet ausschließlich Naturmaterialien. An seinen Werken arbeitet er tagelang an oft entlegenen Orten. Hama Lohrmann erhielt diverse Kunstpreise darunter den Gräfelfinger Kunstpreis und den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg.
Mareika Neumann (Bad Hersfeld) – Holzgestaltung
Nach dem Studium der Kunsttherapie begann die Künstlerin auch als Holzgestalterin zu arbeiten. Sie nutzt die rohe Kraft der Kettensäge, um filigrane Formen und Figuren herauszuarbeiten. Sie bearbeitet u.a. abgestorbene Bäume an ihrem Ursprungsort.
Das Landfestival ist Teil des Bundesprojektes LANDDRANG
Dies ist ein kreativ-künstlerisches Kultur- und Teilhabeprojekt zur ländlichen Entwicklung in der Landgemeinde Georgenthal, das Ende 2024 startete und bis Ende 2026 in der Landgemeinde Georgenthal umgesetzt wird. Es setzt künstlerische Impulse, aktiviert die Selbstermächtigung der Landbevölkerung und unterstützt das ehrenamtliche Engagement.
Das Projekt LANDDRANG wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMELH) über das Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung“ (BULEplus) gefördert.

