Gotha: Historischer Schmuckbrunnen auf dem Hauptfriedhof sprudelt wieder
Westlicher Schmuckbrunnen auf dem Hauptfriedhof nach Jahrzehnten saniert
Viele Jahrzehnte war der Schmuckbrunnen im westlichen Bereich des Teil II auf dem Gothaer Hauptfriedhof nicht in Betrieb, doch seit Anfang Juni läuft der attraktive historische Brunnen endlich wieder und trägt zur weiteren Aufwertung des denkmalgeschützten Friedhofs bei. Für die Instandsetzung des Brunnens investierte die Stadt Gotha ca. 51.000 €.
Da die ursprüngliche Abdichtung nicht mehr intakt war, verlor der Brunnen erheblich viel Trinkwasser und wurde wohl schon seit den 80er Jahren nicht mehr betrieben. Umgangssprachlich hat sich der Name „Toter Brunnen“ als Bezeichnung für den historischen Schmuckbrunnen gebildet, der bis heute im Gebrauch ist.
In den vergangenen Monaten wurde der Brunnen umfangreich instandgesetzt. Die Arbeiten umfassten die Entfernung des Bewuchses auf der Sandsteineinfassung, die Reinigung der Werksteine, die Erneuerung der Verfugung und das Ergänzen von Fehlstellen in den Werksteinen mit Steinrestauriermörtel. Die defekte Abdichtung wurde entfernt und ein neues Abdichtungssystem aufgebracht. Die Wasser- und Stromzuführung wurde erneuert und eine neue Brunnenstube eingebaut. Der Brunnen wird im Umlaufsystem betrieben.
Die Arbeiten wurden durch die Firma Denkmalpflege Mühlhausen ausgeführt. Planungsseitig wurden die Arbeiten durch das Planungsbüro Denkmalkonzept aus Erfurt betreut.
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