Gotha: Wasserkunst wegen Wassermangels im Leinakanal außer Betrieb
Bereits in der vergangenen Woche war es nicht mehr möglich die Wasserkunst zu betreiben, da der Leinakanal keine hierfür ausreichende Wassermenge mehr führt.
Wie den Medien zu entnehmen war ist die Schmalwassertalsperre aktuell nur zu 50 Prozent gefüllt aufgrund des Wegfalls eines Zulaufs zugunsten der Ohratalsperre. Damit ist der Füllstand der Schmalwassertalsperre außergewöhnlich niedrig. Da die Stadt Gotha ihr Leinakanalwasser von der Schmalwassertalsperre bezieht, ist die Wasserkunst somit direkt von der Situation betroffen. Die derzeit verfügbare Wassermenge im Leinakanal, die in Gotha ankommt, ist nicht mehr ausreichend zur Betreibung der Wasserkunst. Ebenfalls mit dem Leinakanalsystem verbunden sind die Pferdetränke und der Laufbrunnen am Buttermarkt, die auch nicht mehr betrieben werden können.
Es ist nicht absehbar, ob sich die Lage in den nächsten Wochen wieder entspannt.
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