Gotha startet bundesweit einzigartiges Pilotprojekt für schnelleren Glasfaserausbau

Pilotprojekt für Glasfaserausbau in Gotha heute vereinbart. Von links nach rechts: Bürgermeister Ulf Zillmann, Landrat Onno Eckert, Oberbürgermeister Knut Kreuch, Axel Wenzke Konzernbevollmächtigter der Deutschen Telekom für die Region Ost, Falk Wieczorek, Technischer Leiter für Gotha bei der Deutschen Telekom / Bildrechte DTAG
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Gotha, 04. Juni 2026

Gotha startet bundesweit einzigartiges Pilotprojekt für schnelleren Glasfaserausbau

  • Gemeinsames Pilotprojekt von Stadt und Telekom setzt auf weniger Bürokratie und mehr Zusammenarbeit
  • Projektbüro bündelt Genehmigungen und koordiniert den Glasfaserausbau
  • Glasfaser stärkt Digitalisierung, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Gotha

Der Glasfaserausbau in Gotha soll durch ein neues Pilotprojekt von Stadt und Telekom deutlich schneller, effizienter und bürgerfreundlicher werden. Vereinfachte Genehmigungen, moderne Bauverfahren und ein gemeinsames Projektbüro sollen den Ausbau von Glasfaseranschlüssen für rund 24.000 Haushalte und Unternehmen beschleunigen.

Stadt und Telekom investieren in Gothas Zukunft

Der Stadtrat und die Verwaltung verstehen den Glasfaserausbau ausdrücklich als politische Gestaltungsaufgabe. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist die Grundlage für eine handlungsfähige Kommune und eine moderne und digitale Verwaltung sowie gleichwertige Lebensverhältnisse für alle Bürgerinnen und Bürger. „Mit dem konsequenten Ausbau von Glasfaser schaffen wir in Gotha die Voraussetzungen für wirtschaftliche Stärke, mehr Digitalisierung und sichern die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, sagt Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch.

Schnellere Genehmigungen statt Bürokratie

Der Glasfaserausbau ist gesetzlich als „überragendes öffentliches Interesse“ eingestuft. Die Stadt Gotha nutzt diesen rechtlichen Rahmen konsequent. Dazu richtet die Stadt eigens ein Projektbüro ein und setzt ein klares Signal für pragmatische Lösungen statt unnötiger Bürokratie: Genehmigungen werden gebündelt, verkehrsrechtliche Anordnungen werden für zwölf Monate ausgestellt, statt aufwändig einzelne Maßnahmen zu genehmigen. Bauabläufe werden zukünftig in enger Abstimmung mit der Telekom geplant und beschleunigt, Bautrupps können somit effizient gesteuert und ausgelastet werden.

„Wir freuen uns, dass die Stadt Gotha ihre Bereitschaft erklärt hat, mit uns optimale Rahmenbedingungen für einen schnellen und auch kostengünstigen Ausbau zu schaffen. Wenn die Maßnahmen aus dem Pilotprojekt erfolgreich greifen, wird die Telekom in Gotha insgesamt rund 24.000 Haushalte und Unternehmen mit Glasfaser ausbauen. Damit wollen wir einen relevanten, praxisnahen Beitrag zur Bundesinitiative ‚Bestes Netz für Deutschland‘ leisten“, sagt Axel Wenzke, Konzernbevollmächtigter der Telekom für die Region Ost. Gespräche mit weiteren Kommunen hierzu laufen.

Moderne Bauverfahren mit Rücksicht auf Stadt und Anwohnende

Neben dem klassischen Tiefbau wird die Telekom auch alternative Bauverfahren einsetzen: Minimalinvasive Verfahren wie z.B. Trenching sind besonders schonend und verringern Einschränkungen für Anwohnende während der Bauphase. Bei längeren Leitungswegen und da wo möglich, können auch oberirdische Leitungen (OiL) gebaut werden. Dabei sorgt das Projektbüro als zentrale Ansprechstelle in der Verwaltung für eine klare und rechtzeitige Kommunikation und Abstimmung mit allen Beteiligten.

Wohnungsunternehmen machen Gotha fit für Glasfaser

Der Glasfaserausbau in Gotha wird gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft vorangetrieben. Bereits vereinbart sind Glasfaseranschlüsse in Wohnanlagen der Baugesellschaft Gotha mbH, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft der Eisenbahner eG sowie der acada Hausverwaltungs- & Immobilienmanagement GmbH. Mit der Wohnungsbaugenossenschaft Gotha eG laufen aktuell Verhandlungen.

Transparente Information für Bürgerinnen und Bürger

Stadt und Telekom begleiten den Ausbau aktiv mit Bürgerinformationen, gemeinsamen Presseaktivitäten und regelmäßiger Öffentlichkeitsarbeit – auch auf Social Media. Ziel ist es, frühzeitig zum Umstieg auf Glasfaser informieren, Vertrauen zu schaffen und den Ausbau für alle Bewohner der Stadt nachvollziehbar zu machen.

Warum lohnt sich der Umstieg auf Glasfaser?

  • Glasfaser ist nicht teurer: mehr Leistung im Vergleich zu herkömmlichen DSL-Tarifen. Glasfaser gibt es auch schon zu günstigen Einsteiger-Tarifen.
  • Maximale Stabilität für paralleles Arbeiten, Lernen, KI-Anwendungen, Streaming und Gaming
  • Zuverlässiger und weniger störanfällig: wichtig zum Beispiel für Hausnotrufsysteme
  • Höhere Geschwindigkeiten als Kupfer – ideal für große Datenmengen
  • Fernsehen in höchster Qualität: alle 104 Spiele der Fußball-WM 2026 bei MagentaTV mit dem Expertenteam rund um Thomas Müller und Jürgen Klopp
  • Klimafreundlicher, da energieeffizienter als das Kupfernetz
  • Macht Immobilien attraktiver – ein starkes Argument bei Verkauf oder Vermietung

Fazit: Glasfaser ist die beste und zukunftssicherste Technologie für die kommenden Jahrzehnte. Unabhängige Studien belegen, dass Glasfaser-Kunden am zufriedensten mit ihrem Internetanschluss sind.

Was jetzt für Kunden wichtig ist

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom erhalte Kunden hier:

  • Telekom Shop Gotha, Marktstraße 17, 99867 Gotha
  • Hotline (kostenfrei): 0800 22 66100
  • Hotline für Eigentümer (kostenfrei): 0800 3304 174
  • www.telekom.de/glasfaser

Für Unternehmen aus Gotha:

Über die Deutsche Telekom:  Deutsche Telekom Konzernprofil

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