Nach Gefahrstoffaustritt in Ohrdruf: Auch Einsatzkräfte mussten behandelt werden

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Nachbericht zum Gefahrguteinsatz in Ohrdruf

Durch einen Gefahrgutunfall in einer Ohrdrufer Entsorgungsfirma sind gestern vier Menschen schwer verletzt worden. 25 weitere Personen mussten im Krankenhaus bzw. ambulant behandelt werden. Unter ihnen befanden sich auch Einsatzkräfte, die aufgrund der Personenrettung sowie der direkten Verletztenversorgung und nach Auftreten leichter Symptome vorsorglich klinisch versorgt wurden.

„Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Familien sowie den Mitarbeitenden des Entsorgungsunternehmens. Wir wünschen ihnen die nötige Kraft, das Erlebte zu verarbeiten und eine schnelle sowie vollständige Genesung“, sagt Landrat Onno Eckert und ergänzt: „Dieser Einsatz zeigt, wie schnell es gehen kann, dass die überwiegend freiwilligen Einsatzkräfte aus dem Alltagstrott in eine große und auch gefährliche Einsatzlage gerufen werden. Durch den schnellen Einsatz vor Ort und die nahtlose Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen konnte eine weitere Ausbreitung der Gefahr verhindert werden. Den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften gilt mein großer Dank.“

Knapp 240 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Psychosozialer Notfallversorgung sowie Einheiten des Katastrophenschutzes und zur überörtlichen Unterstützung aus Erfurt waren gestern im Einsatz. Die Maßnahmen vor Ort liefen bis in die frühen Abendstunden. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

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