Kultur als Motor für Städtereisen – Erlebnis DomStufen-Festspiele 2026
„Jesus Christ Superstar“ vor historischer Domkulisse in Erfurt. Musiktheater und Theater- und Orchester-Kampagne der Thüringer Tourismus GmbH setzen touristische Impulse für Thüringen.
Erfurt. Erfurt verzeichnete 2025 erneut einen Anstieg der Übernachtungszahlen, diesmal um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit 1,1 Millionen Übernachtungen. Einen wichtigen Impuls für diese Entwicklung setzen Formate wie die DomStufen-Festspiele. Wenn sich im August die 70 Stufen zwischen Mariendom und Severikirche in eine große Bühne verwandeln, wird Erfurt zur Open-Air-Kulisse eines eindrucksvollen Musiktheaters.
Die DomStufen-Festspiele sind seit Jahren ein verlässlicher Sommerimpuls für den Städtetourismus in Thüringen. Mit dem Musical „Jesus Christ Superstar“ erweitert das Theater Erfurt 2026 erneut das künstlerische Spektrum und schafft zugleich einen starken Reiseanlass für Gäste aus dem In- und Ausland. Aus touristischer Sicht wirken die Festspiele damit weit über den Veranstaltungszeitraum hinaus. Sie verbinden hochkarätige Kultur mit der besonderen Atmosphäre der Erfurter Altstadt und machen den Festivalbesuch zu einem Anlass für einen mehrtägigen Aufenthalt.
Im Rahmen der Kampagne „Wir machen der Welt ’ne Szene“ der Thüringer Tourismus GmbH treten die DomStufen-Festspiele erneut als Markenbotschafter für das Reiseland Thüringen auf.
Auf nach Erfurt: So reisen die Gäste
Eine gemeinsame Gästebefragung der Thüringer Tourismus GmbH und des Theater Erfurt aus dem Jahr 2024 zeigt, dass etwas über die Hälfte der rund 700 Befragten von außerhalb Thüringens kam. 88 Prozent dieser auswärtigen Gäste reisten eigens für die Festspiele nach Erfurt. 41 Prozent davon übernachteten in Hotels oder Pensionen, etwa die Hälfte waren Wiederholungsbesucher.
Neben Übernachtungen in Hotellerie und Pensionen profitierten Gastronomie, Einzelhandel und umliegende Destinationen. Viele Gäste verlängern ihren Aufenthalt, entdecken Orte wie Weimar oder Gotha oder kombinieren den Festivalbesuch mit Naturerlebnissen im Thüringer Wald oder im Nationalpark Hainich.
Die ausgewogene Mischung aus insgesamt 47 Prozent Erstbesuchenden und 53 Prozent Wiederholungsbesuchenden im Jahr 2024 spricht für den guten Ruf der Festspiele. Rund ein Fünftel der Gäste folgte dem Rat von Freunden oder Bekannten.
„Die DomStufen-Festspiele sind ein wirksamer Beitrag für den Tourismus, seine Wertschöpfung und dessen Sichtbarkeit in Thüringen und darüber hinaus“, so Christoph Gösel, Geschäftsführer der Thüringer Tourismus GmbH. „Sie sind Anlass für konkrete Reiseentscheidungen und sorgen dafür, dass Gäste länger bleiben und mehr vom Freistaat entdecken. Eindrücke werden geteilt und weiterempfohlen, persönliche Empfehlungen sind ein starker Anstoß für den Besuch.“
Mit „Jesus Christ Superstar“ setzen die DomStufen-Festspiele 2026 auf ein international bekanntes Musical, das auch über das klassische Opernpublikum hinaus Anklang findet. Produktionen dieser Größenordnung erhöhen die überregionale Aufmerksamkeit und erschließen zusätzliche Zielgruppen für einen Besuch in Erfurt.
„Wir machen der Welt ’ne Szene“ – Thüringen als Theater- und Residenzland
Die DomStufen-Festspiele sind zugleich Teil einer landesweiten Theater- und Orchesterkampagne der Thüringer Tourismus GmbH, die Anfang März gestartet ist. Anlass ist das Georgjahr zum 200. Geburtstag von Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, Wegbereiter des modernen Regietheaters. Er steht exemplarisch für die enge Verbindung von Theatergeschichte und Residenzkultur, die den Freistaat bis heute prägt.
Unter dem Motto „Wir machen der Welt ’ne Szene“ wird Thüringen als Theater- und Orchesterland mit außergewöhnlicher kultureller Dichte im Herzen von Deutschland präsentiert. Viele Bühnenstandorte gehen auf frühere Residenzen zurück und prägen bis heute Städte wie Meiningen, Weimar, Rudolstadt, Gera oder Gotha.
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