AOK PLUS fordert Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem

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Public-Health-Index der AOK zeigt: Deutschland muss mehr Prävention wagen

Deutschland belegt im europaweiten Vergleich bei dem Thema Prävention einen der letzten Plätze. Das zeigt der am 4. Dezember vorgestellte AOK-Public-Health-Index. Demnach bleibt Deutschland beim Thema Prävention hinter den europäischen Spitzenreitern Großbritannien, Irland und Finnland zurück. Nicht-übertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und Übergewicht sind in Deutschland die Hauptursache für die hohe Krankheitslast. Diese Erkrankungen sind maßgeblich durch Verhaltensfaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und Alkoholkonsum bedingt. 

„Die Krankheitslast in Deutschland könnte erheblich gesenkt werden, wenn wir mehr für die Prävention tun und weniger auf die Reparaturmedizin setzen. Ein gesundes Leben ist keine Frage des Zufalls – es ist das Ergebnis von Entscheidungen, die wir treffen. Weniger Rauchen, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung tragen entscheidend dazu bei, mehr gesunde Jahre zu gewinnen. Deshalb investieren wir bei der AOK PLUS mehr in Prävention als jede andere Krankenkasse und fühlen uns durch den Public Health Index in unserem Kurs bestätigt.“

Dr. Stefan Knupfer

Vorstand der AOK PLUS

Mehr und niedrigschwellige Angebote notwendig

Die AOK PLUS bietet ihren Versicherten eine Vielzahl an kostenlosen Gesundheitskursen in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung. Im Jahr 2024 haben rund 233.500 Versicherte diese Angebote genutzt. 

„Diese niedrigschwelligen Programme zeigen uns, dass Veränderung im Alltag gelingt, wenn sie ohne großen Aufwand und mit positiven Anreizen verbunden sind. Es reicht nicht, die Menschen zu einer gesünderen Lebens-weise aufzurufen. Wenn wir nur mit erhobenem Zeigefinger mahnen, wird sich nichts ändern. Prävention muss fest in den Alltag der Menschen integriert sein. Je niedrigschwelliger die Angebote sind, desto eher werden sie auch angenommen. Wir gehen dabei als Gesundheitslotsin voran: Mit der App AOK NAVIDA und unserem Bonusprogramm. Beide bringen die Menschen dazu, mehr für ihre Gesundheit zu tun. Entweder mit Challenges oder dem Erwerb von Bonuspunkten, die dann für individuelle Gesundheitsleistungen genutzt werden können.

Dr. Stefan Knupfer

Vorstand der AOK PLUS

Politischer Wille für Prävention nötig

Der Präventionsbericht kritisiert vor allem den fehlenden politischen Willen, wirksame Gegenmaßnahmen durchzusetzen. Während Länder wie Großbritannien mit Zuckersteuern und Werbeverboten für Kinder klare Schritte gehen, setzt Deutschland weiter auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft. Dies verhindert notwendige Anreize für dauerhafte Verhaltensänderungen und lässt wichtige Maßnahmen wie den Nutri-Score oder striktere Werbebeschränkungen wirkungslos bleiben. 

„Es geht nicht nur darum, die Prävention zu fördern, sondern auch darum, das System langfristig zu entlasten. Mit einer verstärkten Prävention können wir die Krankheitsraten senken und die Finanzierung des Gesundheitssystems nachhaltig stabilisieren.“

Prävention im Alltag

Mit der im April gestarteten Gesundheitsinitiative „Dein PLUS fürs gesündere Ich“ macht die AOK PLUS Prävention für alle erlebbar und einfach zugänglich. Dabei setzt Sachsens und Thüringens größte Gesundheitskasse auf praktische, niedrigschwellige Angebote, die den Menschenhelfen, gesunde Gewohnheiten nachhaltig in ihren Alltag zu integrieren. Dabei fördert die AOK PLUS nicht nur Bewegung und gesunde Ernährung, sondern auch die frühzeitige Erkennung von Gesundheitsrisiken. Mit den Online-Selfchecks können Versicherte eigenständig ihre Gesundheit im Blick behalten und erhalten individuelle Angebote.

Vermeidbare Krankheiten

Bluthochdruck und Typ-II-Diabetes sind im bundesweiten Vergleich in Sachsen und Thüringen mit am meisten verbreitet. So wurde laut AOK-Gesundheitsatlas im Jahr 2023 bei 40 Prozent der Thüringer und 37 Prozent der Sachsen Bluthochdruck festgestellt. Die Freistaaten belegen damit den ersten und dritten Platz. Typ-II-Diabetes wurde bei 14,3 bzw. 13,9 Prozent der Menschen diagnostiziert, deutschlandweit sind nur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stärker betroffen.



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