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Robert Luhn soll OB in Gotha werden

Sascha John (li) vom CDU Kreisverband Gotha überreichte nach der Wahl Robert Luhn die passende Ausrüstung für den Wahlkampf. Foto: Bernd Seydel

CDU-Mitglieder wählen den ehemaligen Moses-Chef zum Oberbürgermeister-Kandidat.

Die Wahl war einstimmig. Die CDU-Mitglieder der Stadt Gotha und des Ortsverbands haben Robert Luhn als ihren Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 26. Mai dieses Jahres bestimmt. Damit sind sie der Empfehlung des CDU-Kreisvorstands gefolgt, der sich schon am 8. Januar für Luhn ausgesprochen hatte. Für die CDU in Gotha ist das eine mutige Entscheidung. Robert Luhn ist parteilos und hat schon bei den Vorgesprächen deutlich gemacht, dass er nicht in die Partei eintreten werde. „Ich glaube“, so Luhn, „dass eine konsequente Sacharbeit für Gotha nur möglich ist, wenn man auf der lokalen Ebene nicht innerhalb von Parteigrenzen denkt.“

Der 39-jährige Robert Luhn stammt aus Gotha. Nach einer Ausbildung im Einzelhandel machte er bei großen Häusern in Deutschland schnell Karriere. Vor neun Jahren übernahm er das Erlebniskaufhaus Moses in Gotha. Ende des Jahres schied er als Geschäftsführer bei Moses auf eignen Wunsch aus, weil er zentrale Entscheidungen des Eigentümers nicht mittragen wollte und konnte.

Der energiegeladene, jugendlich wirkende Luhn ist innerhalb der Thüringer Wirtschaft bestens vernetzt. Das liegt auch daran, dass man die Erfolgsgeschichte von Moses mit Erstaunen wahrgenommen hatte. „In meinem Führungsalltag habe ich gelernt, dass nur funktionierende Teams große und schwierige Probleme lösen können. Das ist in einer Stadt wie Gotha nicht anders.“ Als Oberbürgermeister hätte er klare Vorstellungen: „Wir müssen die Zusammenarbeit in der Verwaltung stärker entwickeln. Und dann die mit den politischen Organen, den Bürgern und den Fachleuten.“

Auf die Frage, was er als Oberbürgermeister besser machen würde als bisher, lacht Luhn. „Mich interessiert ausschließlich die Zukunft von Gotha. Wir haben so viele Fragen in dieser Stadt, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Dafür werde ich meine Energie einsetzen, nicht für den Blick zurück.“

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