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Schülerzeitungspreis 2026: Schulen aus Gotha und Friedrichroda ausgezeichnet

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Fünf Schülerzeitungsredaktionen erhalten in diesem Jahr den mit je 250 Euro dotierten Schülerzeitungspreis für ihre journalistische Arbeit.

Die Jury hat folgende Preisträger ausgewählt:

Grundschule:        Pfortener Schule Gera (Montis Sommerzeitung)

Förderschule:       Lucas-Cranach-Schule Gotha (Moskito)

Regelschule:        Staatliche Regelschule Bad Lobenstein (BlaBlaBlatt)

TGS:                   Jenaplan-Schule Jena (Planorama)

Gymnasium:         Perthes-Gymnasium Friedrichroda (Durchblick)

Drei Zeitungen sind zum wiederholten Male prämiert, womit die hohe Qualität dieser redaktionellen Arbeit unterstrichen werden soll. Die Pfortener Schule Gera sowie das Perthes-Gymnasium Friedrichroda erhalten die Auszeichnung zum dritten Mal in Folge. Die Redaktionen haben Anregungen aus dem Vorjahr sowie Impulse aus der gemeinsamen Workshoparbeit gezielt aufgegriffen und erfolgreich in ihre Arbeit einfließen lassen. Die erneute Auszeichnung würdigt damit nicht nur die hohe Qualität der entstandenen Medien, sondern auch den erkennbaren Entwicklungsprozess der Redaktionen. Zugleich unterstreicht sie den fördernden Charakter des Wettbewerbs: Er bietet jungen Medienmacherinnen und Medienmachern über mehrere Jahre hinweg die Möglichkeit, ihre journalistischen Fähigkeiten auszubauen und ihre redaktionelle Arbeit schrittweise zu professionalisieren.

Thüringens Bildungsminister Christian Tischner gratuliert allen Preisträgern herzlich: „In einer zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt gewinnen eigenständige Meinungsbildung, kritische Quellenrecherche und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen immer mehr an Bedeutung. Genau hier leisten Schülerzeitungen einen unschätzbaren Beitrag: Junge Menschen recherchieren selbstständig, erproben journalistische Formate, diskutieren politische, gesellschaftliche und schulische Themen und gestalten gemeinsam ein eigenes Medium. Damit stärken sie nicht nur ihre Medienkompetenz, sondern erleben demokratische Teilhabe ganz praktisch. Dieses Engagement verdient besondere Anerkennung und gemeinsame Unterstützung. Denn Schülerzeitungsarbeit ist gelebte Demokratiebildung.“

Trotz der vergleichsweise geringen Zahl an Einreichungen zeigte sich eine bemerkenswerte thematische und gestalterische Bandbreite. Die Schülerzeitungsredaktionen widmeten sich auch anspruchsvollen Themen wie den Herausforderungen des Klimawandels oder dem Umgang mit Essstörungen. Auch medienübergreifende Ansätze prägten das Bild: So führten QR-Codes beispielsweise zu eigens produzierten Podcasts oder ergänzenden Inhalten auf zugehörigen Online-Auftritten. Thematisch reichte das Spektrum weit über den schulischen Alltag hinaus. Neben Berichten über Praktika und Klassenfahrten fanden sich viele originelle Formate wie eine virtuelle Klassenfahrt sowie zahlreiche weitere Themen aus der Lebenswelt junger Menschen. Die Redaktionen legten dabei überwiegend großen Wert auf eine transparente Quellenrecherche, gerade auch, wenn für die Erstellung der Inhalte Künstliche Intelligenz verwendet wurde. So kam etwa ein Beitrag zustande, bei dem Schülerinnen und Schüler mithilfe von KI eine virtuelle Reise in die „Schule der Vergangenheit“ unternahmen und den schulischen Alltag vor 100 Jahren mit der Gegenwart verglichen haben. Auch mehrsprachige Ansätze waren unter den Einreichungen vertreten.

Neben der ernsthaften Auseinandersetzung mit relevanten Themen kamen Unterhaltung und praktische Anregungen nicht zu kurz. Rubriken wie „Das hält mich fit“, regionale Ferientipps, Ideen gegen Langeweile oder Spielvorschläge für die Pausen sorgten für Abwechslung. Insgesamt überzeugten viele Beiträge durch eine altersgerechte Ansprache und die aktive Einbindung der Schülerschaft, etwa durch Aufrufe zur Beteiligung an der redaktionellen Gestaltung der Inhalte oder Umfragen. Die Einreichungen machten damit deutlich, wie vielfältig, engagiert und kreativ die Schülerzeitungsarbeit ist.

Hintergrund:

Alle Schülerzeitungs-Teams in Thüringen sind aufgerufen, sich auch im kommenden Jahr am Wettbewerb zu beteiligen. Die aktuelle Ausschreibungsrunde beginnt am 3. Mai 2027.

Die diesjährigen Preisträgerzeitungen werden Anfang 2027 zum Bundeswettbewerb der Länder eingereicht.

Die Jury bestand aus fünf Mitgliedern. Vertreten waren darin neben dem Ministerium auch die Thüringer Landesmedienanstalt sowie die Landeszentrale für politische Bildung. Jede teilnehmende Schule hat in diesem Jahr ein individuelles und differenziertes schriftliches Feedback zu ihrer Einreichung bekommen. Auch ein weiterführendes Workshopangebot soll folgen. Ziel ist es, die Arbeit gerade auch der Schulen zu stärken, die in diesem Jahr nicht für eine Auszeichnung berücksichtigt werden konnten.

Weitere Informationen unter:
https://bildung.thueringen.de/schule/aktiv/schuelerzeitung

Diese Medieninformation wurde veröffentlicht unter:
https://bildung.thueringen.de

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