Bild von Patrick Sommer auf Pixabay

Spatenstich für das Eichsfeld Klinikum: Investition in die Gesundheitsversorgung der Zukunft

Anzeige

Mit dem offiziellen Spatenstich starten heute die Bauarbeiten für den Ersatzneubau des Eichsfeld Klinikums. Der Freistaat Thüringen plant, das Bauvorhaben im Rahmen des Krankenhausinvestitionsprogramms mit zirka 250 Millionen Euro aus Landesmitteln zu fördern. Es handelt sich um eine der größten Investitionen in die Thüringer Krankenhauslandschaft und die größte Einzelförderung, die in den Landkreis Eichsfeld fließt.

Unter dem Motto „Ja, ich will – Ein Klinikum, das Zukunft kann“ entsteht ein Krankenhaus, das moderne Architektur, innovative Medizintechnik und zukunftsweisende Versorgungsstrukturen verbindet. Ziel ist eine qualitativ hochwertige, wirtschaftliche und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen.

Dazu der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt:

„Gute Gesundheitsversorgung darf keine Frage des Wohnorts sein. Gerade im ländlichen Raum brauchen die Menschen die Gewissheit, dass sie auch langfristig gut medizinisch versorgt werden. Mit dem neuen Eichsfeld Klinikum schaffen wir dafür moderne Bedingungen – für die Patienten ebenso wie für die Beschäftigten. Unser Anspruch ist klar: Die Menschen in Thüringen sollen sich auch künftig auf eine wohnortnahe und hochwertige medizinische Versorgung verlassen können. Dafür investieren wir hier im Eichsfeld in eines der größten Krankenhausprojekte des Freistaats.“

Die Thüringer Gesundheitsministerin Katharina Schenk ergänzt:

„Mit dem Ersatzneubau des Eichsfeld Klinikums investieren wir nachhaltig in die medizinische Versorgung der Menschen in Nordwestthüringen. Gemeinsam mit vielen Beteiligten haben wir das Vorhaben über Jahre hinweg intensiv vorbereitet und ich bin sehr froh, dass mit dem heutigen Tag die Umsetzung beginnt. Die Konzentration der Versorgung an einem Standort und die konsequente Ausrichtung an Hygiene, Patientensicherheit und effizienten Abläufen machen das neue Klinikum fit für die Anforderungen der Zukunft. Das ist eine herausragende Investition für jetzige und kommende Generationen.“


Modernste Standards für Medizin und Pflege

Das neue Klinikum wird über 290 Betten verfügen und konsequent auf Einbettzimmer setzen. Diese bieten nicht nur Privatsphäre, sondern unterstützen auch hohe Hygienestandards und einen möglichst sicheren Krankenhausbetrieb bei Infektionsgeschehen. Flexible Strukturen ermöglichen zudem eine Anpassung der Versorgung im Katastrophenfall.

Herzstück des Neubaus ist ein interdisziplinäres Eingriffszentrum mit acht Operationseinheiten. Zwei OP-Säle können auch für ambulante Eingriffe genutzt werden. Moderne Stations- und Pflegekonzepte, effiziente Abläufe und kurze Wege sollen sowohl die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessern als auch die Beschäftigten entlasten.

Darüber hinaus stärkt die geplante Ansiedlung der Pflegeschule am neuen Klinikcampus Ausbildung und Fachkräftesicherung.


Ein starkes Bekenntnis zur Region

Die Neustrukturierung geht auf einen Antrag aus dem Jahr 2018 zurück, mit dem die Zusammenführung der bisher drei Standorte der stationären Versorgung in einem Ersatzneubau angestoßen wurde. Die Bündelung an einem Standort schafft die Voraussetzungen für effizientere Prozesse, eine bedarfsgerechte Versorgung und eine langfristig tragfähige Krankenhausstruktur.

Mit dem Spatenstich beginnt ein weiterer wichtiger Abschnitt dieses gemeinsamen Projekts von Land, Landkreis und Klinikum. Die Investition ist ein klares Bekenntnis zur Region und zur langfristigen Sicherung einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung in Nordwestthüringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung dieses Formulars erteile ich meine Zustimmung das meine Daten ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet werden. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.