Kostenlose DAW für Anfänger: 7 Programme im Vergleich (2026)
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Du möchtest Musik am Computer machen, aber nicht gleich Geld für teure Software ausgeben? Dann ist eine kostenlose Digital Audio Workstation (DAW) der richtige Einstieg. Mit ihr nimmst du Töne auf, arrangierst Loops und Instrumente und mischst am Ende einen fertigen Song. Die Auswahl ist groß, und nicht jede „kostenlose“ DAW ist es am Ende wirklich.
In diesem Vergleich stellen wir sieben Programme vor, mit denen du ohne Vorkenntnisse starten kannst. Außerdem zeigen wir, wie du mit KI schnell Musik für Videos erzeugst, wenn du keine ganze DAW brauchst.
Kurzantwort: Welche DAW passt zu dir?
- Du nutzt Mac, iPhone oder iPad: GarageBand
- Du willst ohne Installation im Browser starten: BandLab oder Soundtrap
- Du suchst eine vollwertige DAW ohne Spurbegrenzung (Windows, Mac, Linux): Waveform Free
- Du willst elektronische Beats bauen: LMMS
- Du brauchst nur Musik für Videos oder Shorts: ein KI-Musikgenerator wie der von Edimakor
Was ist eine DAW?
Eine DAW ist ein Programm, mit dem du Musik aufnimmst, arrangierst, bearbeitest und abmischst. Typisch sind mehrere Spuren, virtuelle Instrumente, Effekte, ein MIDI-Editor und ein Mischpult.
Davon abzugrenzen sind Audio-Editoren wie Audacity. Sie eignen sich gut zum Aufnehmen und Schneiden, sind aber eher für Einzelaufnahmen gedacht als zum Komponieren mit Instrumenten und MIDI. Für Podcasts und Sprachaufnahmen reicht das oft völlig aus.
So haben wir die Programme ausgewählt
Wir haben Programme berücksichtigt, die aktuell verfügbar sind, sich für Einsteiger eignen und eine kostenlose Nutzung erlauben. Verglichen haben wir:
- Plattform: Windows, Mac, Linux, Browser oder Smartphone?
- Kosten: Was ist wirklich gratis, was kostet extra?
- Einstieg: Wie schnell kommst du zu einem ersten Ergebnis?
- Funktionsumfang: Aufnahme, MIDI, Loops, Plugins?
Nicht dabei ist Cakewalk by BandLab. Die kostenlose Version wird laut Ankündigung des Herstellers nicht mehr weiterentwickelt, die Nachfolger Cakewalk Sonar und Cakewalk Next sind kostenpflichtig. Preise und Funktionen ändern sich schnell, prüfe deshalb vor dem Download die Angaben auf der Seite des Anbieters.
Kostenlose DAWs im Vergleich
| Programm | Plattform | Kostenlos? | Stärke | Eher für |
|---|---|---|---|---|
| GarageBand | macOS, iOS | Ja, für Apple-Geräte | Loops, Instrumente, einfache Bedienung | Apple-Nutzer |
| BandLab | Browser, iOS, Android | Ja, mit Grenzen im Gratis-Tarif | Kein Download, Zusammenarbeit | Einsteiger, Teams |
| Waveform Free | Windows, macOS, Linux | Ja | Keine Spurbegrenzung | Wer eine volle DAW will |
| LMMS | Windows, macOS, Linux | Ja, Open Source | MIDI, Synthesizer, Sampler | Beats, elektronische Musik |
| Ardour | Windows, macOS, Linux | Quellcode kostenlos, Programm ab 1 US-Dollar | Aufnahme, Routing, Plugins | Fortgeschrittene Einsteiger |
| Magix Music Maker Free | Windows | Ja, Free Edition eingeschränkt | Loop-Baukasten | Schnelle Songs per Drag and Drop |
| Soundtrap | Browser | Basisversion kostenlos | Zusammenarbeit in Echtzeit | Teams, Schule, Podcast |
Die 7 Programme im Detail
1. GarageBand: Der Einstieg im Apple-Ökosystem

GarageBand ist kostenlos für Mac, iPhone und iPad. Das Programm bringt Loops, virtuelle Instrumente und Aufnahmefunktionen mit und lässt sich per Drag and Drop bedienen. Wer später mehr braucht, kann seine Projekte in Logic Pro weiterführen.
Vorteile: Kostenlos, einfach zu bedienen, viele mitgelieferte Sounds und Loops.
Nachteile: Nur für Apple-Geräte, es gibt keine Version für Windows oder Android.
2. BandLab: Musik machen im Browser

BandLab ist eine kostenlose Plattform mit Studio im Browser sowie Apps für iOS und Android. Du findest eine Mehrspur-Timeline, einen MIDI-Editor, Loops, Effekte und Cloud-Speicher. Mehrere Personen können gleichzeitig an einem Projekt arbeiten.
Vorteile: Nichts zu installieren, läuft auf Windows, Mac, Linux und Chromebook, Projekte synchronisieren sich zwischen den Geräten.
Nachteile: Ohne Internet geht es nicht, die MIDI-Bearbeitung ist weniger mächtig als in Profi-DAWs, und im kostenlosen Tarif gelten Grenzen, etwa bei Spurenzahl und Projektlänge.
3. Waveform Free: Volle DAW ohne Spurbegrenzung

Waveform Free von Tracktion läuft unter Windows, macOS und Linux. Die kostenlose Version hat laut Hersteller keine Begrenzung bei Spuren, Export und Speichern und unterstützt Plugins im VST- und AU-Format. Die kostenpflichtige Pro-Version bringt zusätzlich mehr mitgelieferte Plugins.
Vorteile: Keine Spurbegrenzung, auf allen großen Systemen verfügbar, vollwertige DAW.
Nachteile: Weniger mitgelieferte Plugins als die Pro-Version, und mehr Einarbeitung als bei einem reinen Loop-Baukasten.
4. LMMS: Beats und elektronische Musik

LMMS ist ein freies Open-Source-Programm für Windows, macOS und Linux. Es enthält Synthesizer, Sampler und einen MIDI-Editor (Piano Roll). Der Ablauf ähnelt dem von FL Studio. Du kannst Beats bauen, ohne ein Mikrofon oder Instrumente zu besitzen.
Vorteile: Kostenlos, gut für elektronische Musik, keine Aufnahme-Hardware nötig.
Nachteile: Der Schwerpunkt liegt auf MIDI und Synthesizern, für Gesangs- und Instrumentenaufnahmen eignen sich andere Programme besser.
5. Ardour: Open Source für Aufnahme und Mixing

Ardour ist eine Open-Source-DAW für Windows, macOS und Linux mit mehrspurigem Audio, MIDI, Plugin-Unterstützung und flexiblem Routing. Beim Preis gilt: Der Quellcode ist kostenlos, wenn du ihn selbst kompilierst. Die fertigen Programme für Windows und Mac gibt es auf der Webseite des Projekts ab 1 US-Dollar. Unter Linux ist Ardour meist über die Paketverwaltung der Distribution kostenlos erhältlich.
Vorteile: Sehr leistungsfähig, gut für Aufnahmen und Mixing, Open Source.
Nachteile: Steilere Lernkurve, und „kostenlos“ gilt nur mit eigenem Kompilieren oder unter Linux.
6. Magix Music Maker Free: Der Baukasten aus Deutschland

Magix Music Maker gibt es seit 2017 auch als kostenlose Edition für Windows. Du ziehst fertige Loops und Beats per Drag and Drop auf die Spuren und baust damit einen Song. Laut Testberichten ist die Free Edition begrenzt, etwa bei Spuren, Instrumenten und Effekten, und sie unterstützt keine VST-Plugins. Erweiterte Versionen sind kostenpflichtig.
Vorteile: Sehr einfach, deutschsprachig, schnelle Ergebnisse durch das Baukasten-Prinzip.
Nachteile: Nur für Windows, die Free Edition ist eingeschränkt, Erweiterungen kosten extra.
7. Soundtrap: Zusammenarbeit im Browser

Soundtrap ist eine Browser-DAW mit Loops, Instrumenten, Aufnahmefunktion und Zusammenarbeit in Echtzeit. Das Programm gehörte von 2017 bis 2023 zu Spotify und ist seit dem Verkauf an die Gründer wieder unabhängig. 2026 erschien eine überarbeitete Version 2.0. Es gibt eine kostenlose Basisversion, weitere Funktionen gibt es in kostenpflichtigen Plänen.
Vorteile: Zusammenarbeit in Echtzeit, einfache Bedienung, Pläne für Schulen und Podcaster.
Nachteile: Nutzer berichten bei größeren Projekten von Performance-Problemen, der volle Funktionsumfang kostet extra, und ohne Internet geht nichts.
Welche DAW passt zu welchem Ziel?
| Dein Ziel | Das passt |
|---|---|
| Beats und elektronische Musik | LMMS, Waveform Free |
| Erste Songs auf Mac oder iPhone | GarageBand |
| Starten ohne Installation | BandLab, Soundtrap |
| Gesang und Instrumente aufnehmen | GarageBand, Waveform Free, Ardour |
| Schnell einen Song aus Loops bauen (Windows) | Magix Music Maker Free |
| Gemeinsam an einem Song arbeiten | BandLab, Soundtrap |
| Hintergrundmusik für Videos und Shorts | KI-Musikgenerator oder lizenzfreie Musik |
KI-Musik als Ergänzung zur DAW
Nicht jeder möchte Spuren aufnehmen und mischen. Wenn du einfach Musik für ein Video, einen Podcast-Trailer oder Social Media brauchst, geht es schneller mit KI. Der KI-Musikgenerator von Edimakor erzeugt aus einer Beschreibung, einem Liedtext oder sogar aus Bildern ein fertiges Musikstück.
Dafür eignet sich KI-Musik:
- Hintergrundmusik für Videos, Shorts und Präsentationen
- Ideen und Skizzen, bevor du in der DAW weiterarbeitest
- Musik passend zur Stimmung deiner Fotos
Dafür brauchst du weiterhin eine DAW:
- Instrumente und Gesang selbst aufnehmen
- MIDI-Spuren arrangieren und einzelne Spuren abmischen
- Mastering und Feinschliff eines Songs
KI-Musik ersetzt also keine DAW. In der Regel erhältst du ein fertig gemischtes Stück und keine einzelnen Spuren. Beide Wege lassen sich gut kombinieren: erst die Idee per KI, dann der Feinschliff in der DAW.
Rechte und Fairness:
- Prüfe bei jedem Tool die Nutzungsbedingungen, besonders wenn du die Musik veröffentlichen oder kommerziell nutzen möchtest.
- Lade als Referenz nur Material hoch, an dem du die Rechte hast, und ahme keine bekannten Songs nach.
- Wenn du fertige Musik suchst, findest du Tipps zu lizenzfreier Musik in unserem Ratgeber.
Schritt für Schritt: Musik mit Edimakor erstellen
Edimakor ist ein KI-Videoeditor von HitPaw für Windows und Mac, den es auch als Web-Version im Browser gibt. Eine App fürs Smartphone gibt es nicht. Der Bereich KI-Musik erzeugt Musik mit dem Modell Lyria 3 Pro und anderen Modellen. So gehst du vor:
Schritt 1: KI-Musik öffnen

Schritt 2: Modell wählen
Wähle unter den KI-Musiktiteln ein Modell. Lyria 3 Pro liefert hochwertige Musik bis zu 3 Minuten Länge, Hailuo 2.0 ist die günstigere Variante, und Edimakor 1.0 ist das ältere Modell.

Schritt 3: Bilder hochladen (optional)
Mit dem Modell Lyria 3 Pro kannst du 1 bis 10 Bilder hochladen (mindestens 300 × 300 Pixel). Die KI liest die Stimmung der Bilder und erstellt eine passende Musik. Das ist praktisch für Shorts und Foto-Videos.

Schritt 4: Beschreibung oder Lyrics eingeben
Beschreibe in bis zu 3.000 Zeichen, wie die Musik klingen soll, oder schreibe direkt einen Liedtext. Ein Prompt-Generator und Beispielvorlagen helfen beim Einstieg. Zusätzlich wählst du über Schnell-Tags Genre, Szene, Instrumente, Stimmung, Klangfarbe und ob es Gesang geben soll.
Beispiele für Beschreibungen:
- „Entspannter Lo-Fi-Beat mit sanftem Klavier und leichtem Vinyl-Knistern, ruhige Stimmung“
- „Energiegeladener Elektropop mit treibenden Synths, ohne Gesang, für ein Sportvideo“

Schritt 5: Generieren und verwenden
Klicke auf Generieren, höre dir das Ergebnis an und passe die Beschreibung an, wenn der Stil noch nicht stimmt. Anschließend setzt du die Musik direkt in deinem Projekt ein oder exportierst sie. In der Oberfläche ist die Musik als für kommerzielle Nutzung freigegeben gekennzeichnet. Prüfe trotzdem die aktuellen Nutzungsbedingungen.

Weitere Funktionen im Bereich KI-Musik
- Text zu Song und Instrumental: Du erstellst aus einer Beschreibung einen Song oder eine reine Begleitung.
- KI-Referenzmusik: Aus einem Referenztitel entsteht ein neues Stück in ähnlichem Stil. Nutze dafür eigene oder lizenzfreie Referenzen.
- KI-Soundeffekte: Du erzeugst Effekte automatisch oder mit eigener Dauer.
Was kostet KI-Musik in Edimakor?
Die KI-Funktionen laufen über Credits. Ein kostenloses Kontingent steht zum Ausprobieren bereit. So viele Credits kostet ein Durchlauf:
| Funktion | Credits | Beispiel: mit 3.000 Credits |
|---|---|---|
| KI-Musiktitel (Lyria 3 Pro) | 100 pro Mal | ca. 30 Titel |
| KI-Musiktitel (Edimakor 1.0) | 40 pro Mal | ca. 75 Titel |
| KI-Musiktitel (Hailuo 2.0) | 30 pro Mal | ca. 100 Titel |
| KI-Referenzmusik / Instrumental | 40 pro Mal | ca. 75 Titel |
| KI-Soundeffekt (automatische Dauer) | 15 pro Stück | ca. 200 Effekte |
| KI-Soundeffekt (eigene Dauer) | 5 pro Sekunde | ca. 600 Sekunden |
Die Tarife starten ab 29,95 € im Monat (3.000 Credits). Der Jahrestarif kostet 49,95 € (3.000 Credits pro Jahr), die Lebenslang-Lizenz 69,95 € (10.000 Credits einmalig). (Stand: [Datum])
Erste Schritte in einer DAW
Unabhängig vom Programm hilft dir dieser Ablauf beim Einstieg:
- Projekt anlegen und Tempo (BPM) festlegen.
- Mit Loops oder einem Beat beginnen. Das gibt dir Struktur.
- Weitere Spuren ergänzen, zum Beispiel Bass, Melodie, Gesang.
- Lautstärken abstimmen, sodass kein Instrument die anderen übertönt.
- Effekte sparsam einsetzen, etwa Hall oder Equalizer.
- Exportieren als WAV oder MP3 und das Projekt separat sichern.
Mit Kopfhörern kommst du für den Anfang gut aus. Für Gesang oder Instrumente lohnt sich später ein Mikrofon oder Audio-Interface.
FAQ: Häufige Fragen zu kostenlosen DAWs
Welche DAW ist für Anfänger am besten?
Das hängt von deinem Gerät ab. Mit einem Mac oder iPhone ist GarageBand ein guter Start, unter Windows eignen sich Waveform Free oder Magix Music Maker Free, und im Browser funktioniert BandLab.
Gibt es eine DAW, die komplett kostenlos und ohne Einschränkung ist?
Waveform Free hat laut Hersteller keine Begrenzung bei Spuren. Ardour ist kostenlos, wenn du den Quellcode selbst kompilierst oder es unter Linux installierst. Bei BandLab, Soundtrap und Magix Music Maker Free gelten dagegen Einschränkungen im kostenlosen Angebot.
Reicht eine kostenlose DAW zum Mixen und Mastern?
Für den Einstieg ja. Viele kostenlose DAWs bringen Equalizer, Kompressoren und andere Effekte mit. Für anspruchsvolles Mastering kannst du später kommerzielle Plugins ergänzen.
Welche DAW läuft im Browser?
BandLab und Soundtrap laufen direkt im Browser, ohne Installation. Dafür brauchst du eine stabile Internetverbindung.
Was ist der Unterschied zwischen DAW und Audio-Editor?
Eine DAW dient zum Komponieren, Aufnehmen und Mischen mit mehreren Spuren, Instrumenten und MIDI. Ein Audio-Editor wie Audacity eignet sich eher zum Aufnehmen und Schneiden einzelner Aufnahmen.
Kann ich Musik mit KI erstellen, ohne eine DAW zu nutzen?
Ja. Mit dem KI-Musikgenerator von Edimakor erzeugst du Musik aus einer Beschreibung, einem Liedtext oder Bildern. Eine DAW ersetzt das nicht, es ist aber ein schneller Weg zu Hintergrundmusik für Videos.
Ist KI-Musik aus Edimakor kommerziell nutzbar?
In der Oberfläche ist die erzeugte Musik als für kommerzielle Nutzung freigegeben gekennzeichnet. Prüfe vor der Veröffentlichung die aktuellen Nutzungsbedingungen.
Gibt es Edimakor als App?
Nein, eine Smartphone-App gibt es nicht. Edimakor läuft als Programm für Windows und Mac sowie als Web-Version im Browser.
Wie wechsle ich später zu einer Profi-DAW?
Exportiere deine Projekte in gängigen Formaten wie WAV für Audio und MIDI für Noten, bei Bedarf als einzelne Spuren (Stems). So lassen sie sich in anderen DAWs weiterbearbeiten.
Fazit: Die richtige DAW hängt von deinem Ziel ab
Für den Einstieg brauchst du keine teure Software. GarageBand, BandLab, Waveform Free, LMMS, Ardour, Magix Music Maker Free und Soundtrap decken zusammen fast jeden Anfang ab, vom Beat über die Gesangsaufnahme bis zur Zusammenarbeit im Browser. Achte nur darauf, was in der kostenlosen Version wirklich enthalten ist.
Wenn du vor allem Musik für Videos, Shorts oder Präsentationen brauchst, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf KI-Musik. Mit Edimakor erzeugst du in wenigen Klicks passende Hintergrundmusik, auf Wunsch sogar passend zu deinen Bildern.
Probiere es aus: Mit Edimakor kostenlos testen kannst du direkt starten und ein erstes Stück erzeugen.

