Bild: TUBS / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Landkreis Gotha: Über 900.000 Euro für Gemeinschaftsprojekte

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33 Projekte im Landkreis Gotha erhalten im nächsten Jahr Fördermittel aus dem Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ), darunter zum Beispiel Dorfkümmerer-Projekte, Thüringer Eltern-Kind-Zentren, das Mehrgenerationenhaus Gotha und die Begegnungsstätten LIORA und Wir³. Insgesamt 900.300 Euro fließen in die verschiedenen Einrichtungen und Angebote. Das LSZ ist ein Programm des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, welches seit 2019 generationsübergreifende Projekte fördert.

Neue Kampagne des Sozialministeriums

Seit diesem Jahr ist das Landesprogramm thüringenweit flächendeckend in allen Landkreisen und kreisfreien Städten vertreten. Für mehr Sichtbarkeit hat das Thüringer Ministerium die Kampagne „Gemeinschaft ist Programm.“ entwickelt. Auch LSZ-Projekte im Landkreis Gotha haben Flyer, Plakate und anderes Werbematerial zur Verfügung gestellt bekommen. Im Rahmen eines Pressegesprächs übergab Landrat Onno Eckert den Dorfkümmerern im Landkreis die neuen Werbemittel-Kits. „Das Landesprogramm ist ein wichtiger Baustein, um große und kleine Projekte in der Region und für die Menschen am Laufen zu halten“, erklärt er bei der Übergabe. „Durch die neue Kampagne wird nochmal deutlich, wie viele verschiedene Angebote vor Ort vom LSZ gefördert werden und wie wichtig diese Unterstützung ist.“

Neues Vernetzungsangebot zwischen Akteuren

Für den 30. Oktober organisiert das Landratsamt, gemeinsam mit der Kreisarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, erstmals einen Fachtag rund um integrierte Sozialplanung. Mit dabei sind Träger der Freien Wohlfahrtspflege, Vertreter:innen von Kommunen und Fachämtern, Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und des Ausschusses für Soziales, Gleichstellung und Integration und der LSZ Beirat. Die Veranstaltung wird der Auftakt eines intensivierten Austauschs auf Landkreisebene sein: Ziel ist es, Planungsansätze strategisch zu verknüpfen, gemeinsame Handlungsfelder in der Region zu erkennen und Synergien noch besser zu nutzen.

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