Erfurt: 24-Jähriger entgeht nach ICE-Fahrt einer 30-tägigen Haftstrafe
Erfurt (ots/red.)
Für einen 24-jährigen Bahnreisenden begann die Woche mit einer unangenehmen Überraschung. Am Montagmorgen, 26. Oktober 2026, kontrollierte die Bundespolizei den Deutschen nach seiner Anreise mit einem ICE aus Frankfurt am Main am Erfurter Hauptbahnhof.
Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Strafvollstreckungshaftbefehl der Thüringer Justiz vorlag. Hintergrund war eine Verurteilung wegen Erschleichens von Leistungen. Der 24-Jährige hatte die gegen ihn verhängte Geldstrafe bislang nicht bezahlt.
Um eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abzuwenden, wurde Kontakt zu seinem Elternhaus aufgenommen. Daraufhin konnte der ausstehende Betrag von 900 Euro zuzüglich Verwaltungskosten bei einer Polizeidienststelle in Wohnortnähe eingezahlt werden.
Damit blieb dem jungen Mann der Gefängnisaufenthalt erspart. Er konnte die Dienststelle der Bundespolizei anschließend als freier Mann verlassen.
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