Gotha: Rembrandt-Ausstellung im Herzoglichen Museum eröffnet
Gotha (red.)
Mit der Ausstellung „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“ widmet sich die Friedenstein Stiftung Gotha einem prägenden Jahr im Leben des niederländischen Meisters Rembrandt Harmensz. van Rijn. Die Schau ist vom 5. September bis 6. Dezember 2026 im Herzoglichen Museum Gotha zu sehen.
Im Mittelpunkt steht die Zeit um 1632, die für Rembrandt sowohl stilistisch als auch biografisch von Umbrüchen geprägt war. Besucher können in der Ausstellung nachvollziehen, wie sich das Werk des Künstlers in dieser Phase entwickelte und wie sich sein unverwechselbarer Stil herausbildete.
Die Ausstellung stellt zentrale Werke dieses Jahres in ihren künstlerischen und historischen Kontext. Varianten, Kopien und Werkstattarbeiten werden im direkten Vergleich gezeigt, um stilistische Entwicklungen und Produktionsweisen sichtbar zu machen.
Zugleich macht die Schau deutlich, wie Rembrandt im Jahr 1632 mit unterschiedlichen Gattungen der Malerei experimentierte und nach passenden Ausdrucksformen suchte. Kunsttechnologische Analysen eröffnen dabei neue Einblicke und laden zur vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung ein.
Insgesamt sind 97 Objekte zu sehen. Dazu gehören 45 Leihgaben aus sieben Ländern sowie 52 Objekte aus der eigenen Sammlung. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit Hessen Kassel Heritage, wo sie zuvor in Schloss Wilhelmshöhe gezeigt wurde.
Die Schau steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein und des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt.


