Gerstungen/Hopfgarten: Bundespolizei ermittelt nach gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr

Foto: Bundespolizeiinspektion Erfurt
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Gerstungen/Hopfgarten (ots/red.)

Nach Angaben der Bundespolizei kam es am Wochenende im Bereich Gerstungen und Hopfgarten zu zwei Vorfällen im Bahnverkehr. In beiden Fällen wird wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen bislang unbekannte Täter ermittelt.

Am Samstagabend kamen Reisende in einem ICE mit dem Schrecken davon. Der Zug durchfuhr Gerstungen mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h, als es zweimal knallte. In der Folge waren Scheiben von zwei Waggons beschädigt.

Der Zugführer hatte zwei mutmaßlich Jugendliche nahe der Gleise gesehen, die als mögliche Verursacher in Betracht kommen. Beim Halt in Eisenach wurden die beschädigten Scheiben provisorisch mit Folie beklebt. Die betroffenen Wagen mussten durch die Reisenden verlassen werden.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag. Gegen 0.30 Uhr ging bei der Bundespolizei ein Notruf ein. Die Bahn hatte gemeldet, dass ein Regionalzug im Bereich der Ortslage Hopfgarten mit einem Gegenstand kollidiert sei.

Im Gleis wurde ein Fahrrad aufgefunden. Von den rund 50 Reisenden wurde infolge des Unfalls und der Bremsung niemand verletzt.

In beiden Fällen sicherten Streifen der Bundespolizei Spuren an den Tatorten und an den betroffenen Zügen. Die Höhe der Schäden an den beiden Wagen des ICE sowie am Regionalzug konnte zunächst noch nicht beziffert werden.

Die Bundespolizei ermittelt jeweils wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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