Siebleben erinnert an Gustav Freytag zum 210. Geburtstag
Freunde der Heimatgeschichte Siebleben feiern 210. Geburtstag von Gustav Freytag
Kaum eine Persönlichkeit ist so eng mit Siebleben verbunden wie der Schriftsteller und Journalist Gustav Freytag. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verbrachte er einen bedeutenden Teil seines Lebens im heutigen größten Ortsteil der Residenzstadt Gotha. Der damaligen Gemeinde fühlte er sich tief verbunden. Im alten „Totengarten“ an der Kirche St. Helena fand Freytag mit seiner ersten und dritten Ehefrau seine letzte Ruhestätte. Bis heute erinnert das Grabmal mit dem markanten Freytag-Obelisk im Kirchgarten an den bedeutenden Dichter und Denker.
Die Freunde der Heimatgeschichte Siebleben nehmen den Geburtstag und den Todestag Gustav Freytags traditionell zum Anlass, im vereinsinternen Rahmen an sein Leben und Wirken zu erinnern. Auch anlässlich seines 210. Geburtstages stellten die Mitglieder wieder eine Pflanzschale an der Gedenkstätte auf. Bei einem Schoppen Wein nahm der Abend gesellig seinen Lauf. Auch der Siebleber Ortsteilbürgermeister nahm an der Gedenkveranstaltung teil und hatte ein besonderes Geschenk für den Heimatverein dabei. Neben dem Gedenkräumen für Gustav-Freytag im Obergeschoss des Pavillons, befindet sich im Erdgeschoss die Siebleber Heimatstube. Für diesen Bestand brachte Ortsteilbürgermeister Peter Eckardt eine Malerei des Siebleber Heimatmalers Horst Iffarth mit – welche das alte Denkmal des Geologen Gustav Jentzsch im Mönchpark zeigt, welches leider heute nicht mehr erhalten ist. Eine schöne Ergänzung für die Heimatstube.



