Gotha bewegen: CDU-Fraktion im Stadtrat Gotha fordert Tempo bei Familienpass, Sportstättenausbau und Nahversorgung

Foto: © Gotha-Akruell/ T.S.
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Gotha, 18. Mai 2026 – Im Vorfeld der morgigen Stadtratssitzung am 19. Mai macht die CDU-Fraktion im Stadtrat Gotha massiven Druck auf die Stadtverwaltung. Die Christdemokraten fordern in zwei umfassenden Anfragen Aufklärung über den schleppenden Umsetzungsstand wegweisender Haushaltsbeschlüsse sowie konkrete Antworten zur Zukunft der Nahversorgung im Gothaer Westen, in Sundhausen und in Siebleben. Trotz verankerter Budgetmittel warten Bürger, Familien und Sportvereine bislang vergeblich auf sichtbare Fortschritte.

In den Haushaltsberatungen für die Jahre 2025 und 2026 hatte der Stadtrat auf Initiative der CDU-Fraktion im Stadtrat Gotha weitreichende Beschlüsse gefasst, um die Infrastruktur in den Ortsteilen zu stärken und die Familienfreundlichkeit der Residenzstadt spürbar auszubauen. Ein zentrales Vorhaben betrifft dabei den Gothaer Familienpass aus dem Haushalt 2026. Hierbei wurde ein unbürokratisches Gutscheinsystem vereinbart, das Gothaer Kindern freien Eintritt in den Tierpark und in das kommunale Schwimmbad garantiert. Bis heute fehlt es jedoch an einer konkreten Umsetzung sowie an Informationen darüber, wann und in welcher Form die Zugangsberechtigungen endlich an die Familien versandt werden.

Ebenso dringend wartet der Ortsteil Sundhausen auf die Realisierung der Flutlichtanlage im Jürgen-Karstedt-Sportpark, für die bereits im Haushalt 2025 Mittel in Höhe von 50.000 Euro bereitgestellt wurden. Da bis heute keinerlei bauliche oder bauvorbereitende Maßnahmen zu verzeichnen sind, leidet insbesondere der TSV Sundhausen 1869 e.V. unter der Situation. Die dort aktiven 15 Mannschaften sind für den regulären Trainingsbetrieb dringend auf diese Entlastung angewiesen.

Gleichzeitig blickt die CDU-Fraktion im Stadtrat Gotha mit großer Sorge auf die allgemeine Entwicklung der Nahversorgung. Während das Gelände des ehemaligen Real-Marktes in der Schubertstraße nach langem Leerstand inzwischen lediglich baulich abgetrennt wurde, droht durch den angekündigten Verkauf der Tegut-Kette durch den Schweizer Migros-Konzern neue Ungewissheit. In Gotha betrifft dies die für die Versorgungssicherheit essenziellen Tegut-Filialen in Sundhausen und Siebleben. Die Fraktion verlangt hierzu Auskunft über den aktuellen Verhandlungsstand und fordert ein aktives Gegensteuern der Stadtverwaltung.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat Gotha, Maximilian Fliedner:

„Wir haben im Stadtrat wegweisende Beschlüsse gefasst, um Gotha ein Stück lebenswerter und familienfreundlicher zu machen. Doch Papier ist geduldig – die Menschen in unserer Stadt brauchen jetzt sichtbare Ergebnisse statt Verwaltungsstau. Es ist nicht vermittelbar, warum das Geld für das Flutlicht in Sundhausen bereitsteht, 15 Mannschaften des TSV Sundhausen aber weiterhin im Dunkeln stehen gelassen werden.

Genauso unbürokratisch muss nun endlich der versprochene kostenfreie Eintritt in den Tierpark und ins Schwimmbad für unsere Kinder kommen. Jedes Gothaer Kind sollte von diesem Gutscheinsystem profitieren – und zwar jetzt zur Freibadsaison, nicht erst irgendwann. Zudem darf die Stadtverwaltung bei der Nahversorgung im Westen und in Siebleben nicht bloß Zuschauer sein. Wir erwarten morgen im Stadtrat klare Antworten und endlich Taten.“

Die CDU-Fraktion im Stadtrat Gotha wird die Anfragen in der morgigen öffentlichen Sitzung des Stadtrates zur Aussprache bringen, um den berechtigten Interessen der Gothaer Bürgerinnen und Bürger Nachdruck zu verleihen.

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