Die Sendehalle Weimar öffnet zur Langen Nacht der Museen

Foto: © A.Kranz
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Samstag, 16. Mai 2026, 18 – 24 Uhr90 Jahre Geschichte an einem Abend.

Weimar, 11. Mai 2026; Am kommenden Samstag öffnet die Sendehalle – gemeinsam mit vielen anderen Museen, Kirchen, Archiven und Schlössern in und um Weimar – ab 18 Uhr seine Türen. Bis Mitternacht lädt die Stiftung Sendehalle Weimar zu verschiedenen Führungen und Vorträgen über die Geschichte des fast 90-jährigen Gebäudes, das erst wieder seit November 2024 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. 

Die SENDEHALLE Weimar steht für 90 Jahre deutsche Geschichte: 1937 als nationalsozialistische „Nietzsche-Gedächtnishalle“ unter Hitler erbaut – jedoch nie eingeweiht –, später über fünf Jahrzehnte zentrale Rundfunkanstalt der DDR und nach 1989 bis zur Jahrtausendwende Landesfunkhaus des MDR. Danach drohte der Ort zu verfallen. Doch jetzt wird Geschichte neu geschrieben. Mit der 2023 gegründeten Stiftung Sendehalle Weimar entwickeln wir die SENDEHALLE zu einem bundesweit einmaligen Campus der Zukunft für Geschichte, demokratische Bildung und Kreativität im Herzen Europas. Zugleich starten wir mit der Generalsanierung ein europaweit wegweisendes Pilotprojekt für eine hochautarke energetische Versorgung eines historischen Einzeldenkmals.

Programm in der Museumsnacht 2026 

18:00 Uhr Sender Weimar – Saal 1 

Vorstellung des Kernstückes der Sendehalle, dem großen Sendesaal anhand ausgewählter Musikproduktionen aus Saal 1. Ein Blick in die Geschichte des Rundfunks im damaligen Funkhaus Weimar. Mit dabei u.a. Herbert Roth, Staatskapelle Weimar, Dieter Thomas Heck und das Thüringer Bach Collegium. mit Christian Handwerck, Mitglied im Kuratorium Ort: Saal 1 mit anschließender Besichtigung der Studios 

19:30 Uhr 

Führung „Von der nationalsozialistischen Weihestätte zum russischen Techno Tempel“ mit Martin Kranz, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sendehalle Weimar 

21:00 Uhr 

Vortrag „Die Sauckel-Villa – Das amerikanische Hauptquartier“ mit Christian Handwerck 

23:00 Uhr 

Führung „Von der nationalsozialistischen Weihestätte zum russischen Techno Tempel“ mit Martin Kranz, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sendehalle Weimar 

18:00 – 24:00 Uhr 

„Sag‘ mir wo die Blumen sind…“ Fotokunst-Ausstellung zum Tempelherrenhaus im Ilmpark als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt. Die zehn Hybrid-Fotografien sollen zum nachdenken über diesen Ort anregen und möglicherweise neue Ideen in die öffentliche Diskussion einbringen. Die Nachbarschaft zum Haus der Frau von Stein und dessen Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts werden ebenfalls thematisiert. Fotografien: Christian Handwerck, Mitglied im Kuratorium Ort: Wandelgang 

18:00 – 24:00 Uhr 

Medienstation „Weimar 1945“ Die Medienstation der Sonderausstellung „Weimar 1945“ aus dem Stadtmuseum Weimar 2025 ist zurück. Die Besucher sind eingeladen die Stadt Weimar anhand von spektakulären Schrägluftbildern im Sommer 1945 zu erkunden. Creator: Florian Kleiner Ort: Wandelgang

Fotos der Sendehalle erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Alle weiteren Informationen zur Langen Nacht der Museen sind auch online zu finden:

https://www.nachtdermuseen.com/weimar

Einzelticket: 7 Euro

Familienticket: 12 Euro (2 Erwachsene mit beliebig vielen Kindern bis 16 Jahre)

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei

Der Eintritt ist einmalig zu entrichten. Die Eintrittskarte berechtigt zum Besuch aller genannten Museen und Häuser der Weimarer Museumsnacht. 

Die Tickets sind an den Abendkassen der Häuser der Klassik Stiftung Weimar, des Museums Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, des Stadtmuseums Weimar, der ACC Galerie, des Kommunalen Kinos im mon ami, des Museums- für Ur- und Frühgeschichte Thüringens, des Museums Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, des Kirms-Krackow-Hauses, im Bauhaus-Atelier (Info Shop Café) der Bauhaus-Universität Weimar sowie im Vorverkauf ab April am Stand der Klassik Stiftung Weimar in der Tourist-Information Weimar und an den Museumskassen der Klassik Stiftung Weimar erhältlich.

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