Gotha: Oberbürgermeister Knut Kreuch bei wissenschaftlicher Tagung in Reinhardsbrunn

Foto: © Stadt Gotha
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Oberbürgermeister Knut Kreuch zur Tagung „England in Thüringen“ auf Schloss Reinhardsbrunn

Oberbürgermeister Knut Kreuch war am Donnerstag Gast der wissenschaftlichen Tagung „England in Thüringen: Kunst – Sport – Gärten – Architektur“ in der Schlosskapelle Reinhardsbrunn. Die Tagung läuft noch bis Samstag, 9. Mai 2026, und findet an einem der historisch bedeutendsten Orte Thüringens statt. Sie widmet sich den vielfältigen kulturellen Beziehungen zwischen Großbritannien und Thüringen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.

Eröffnet wurde die Tagung durch Dr. Tobias Pfeifer-Helke, Stiftungsdirektor der Friedenstein Stiftung Gotha. Grußworte sprachen unter anderem Christian Tischner, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Andrew Mitchell, CMG, Britischer Botschafter in Deutschland, und S. H. Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die engen dynastischen Verbindungen des Thüringer Adels mit dem britischen Königshaus. Dazu zählen unter anderem die Ehe Augustas von Sachsen-Gotha-Altenburg mit dem englischen Prinzen Friedrich Ludwig von Wales, die Verbindung Adelheids von Sachsen-Meiningen mit dem späteren König Wilhelm IV. sowie die dynastisch prägenden Beziehungen des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha zu Großbritannien: von Prinz Albert und Königin Victoria über ihren Sohn Alfred, Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, bis zu Carl Eduard, einem Enkel Victorias und dem letzten regierenden Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha.

Diese historischen Verflechtungen wirkten weit über die Fürstenhäuser hinaus und hinterließen Spuren in Kunst, Architektur, Gartenkultur, Sport und gesellschaftlichem Leben.

Oberbürgermeister Knut Kreuch würdigte die Tagung als wichtigen Beitrag zur Erforschung und Vermittlung der gemeinsamen thüringisch-britischen Geschichte. Gerade Schloss Reinhardsbrunn biete als Tagungsort einen besonderen historischen Rahmen, um den europäischen Kulturtransfer und seine Bedeutung für Thüringen sichtbar zu machen. Die Veranstaltung zeige, wie stark die Region in internationale Entwicklungen eingebunden gewesen sei und welche Chancen sich daraus auch für die heutige Kultur- und Erinnerungsarbeit ergeben.

Foto v. l. n. r.: Dr. Jörg Schilling; Christian Tischner, Thüringer Minister für Bildung; S. H. Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha; Andrew Mitchell, CMG, Britischer Botschafter; Kay Brückmann, Bürgermeister Friedrichroda; Oberbürgermeister Knut Kreuch; Dr. Tobias Pfeifer-Helke, Direktor Friedenstein Stiftung.

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