Finissage von „Chinas Gold und Gothas Schätze – eine einzigartige Begegnung“

Friedenstein Stiftung Gotha, Foto: Thomas Müller

Sonderausstellung geht am Wochenende glanzvoll zu Ende

Noch glänzen „Chinas Gold und Gothas Schätze“ im Herzoglichen Museum. Am Sonntag, 11. Januar 2026, aber endet die Sonderausstellung, die seit Ende Juni bereits 20.507 Besucher:innen angelockt hat (Stand: 31.12.25). Nur noch wenige Tage, dann treten die Goldschmiedearbeiten aus der Ming-Dynastie wieder ihre Heimreise ins chinesische Xi‘an Qujiang Museum of Fine Arts an. 

Zum Abschluss der Ausstellung lädt das Kurator:innenteam der Friedenstein Stiftung interessierte Besucher:innen am Sonntag zur Finissage ein: In der letzten Führung „Im Glanz der Kulturen“ können um 14 Uhr noch einmal feinste, aus Golddrähten gefertigte und mit Saphiren, Rubinen und Jade besetzte Vasen sowie Glanzstücke aus dem einstigen Gothaer Chinesischen Kabinett, Vasa Sacra und der Ernestinische Willkomm bestaunt werden. Bei ihrer Führung durch die Kabinettausstellung beleuchten Stiftungsdirektor Dr. Tobias Pfeifer-Helke sowie die beiden Kurator:innen Uta Wallenstein und Prof. Dr. Rainer Vollkommer auch historische und kulturhistorische Hintergründe. 

Der Ernestinische Willkomm, kunstvolle Medaillen und Vasa Sacra aus dem Gothaer Kirchenkreis sind zudem Gegenstand eines Vortrages im Herzoglichen Museum am 8. Januar um 19 Uhr von Kuratorin Uta Wallenstein und Dr. Wolfgang Steguweit, ehemaliger Leiter des Gothaer Münzkabinetts.

Der Eintritt ins Herzogliche Museum beträgt 8 Euro (ermäßigt 4 Euro), die Führung und der Vortrag sind kostenlos. Treffpunkt ist die Kasse im Herzoglichen Museum Gotha.

Die Ausstellung

In „Chinas Gold und Gothas Schätze – eine einzigartige Begegnung“ werden erstmals in Deutschland Goldschmiedearbeiten der Ming-Dynastie aus der Sammlung „Dong Bo Zhai” von Peter Viem Kwok aus dem chinesischen Museum für Schöne Künste Qujiang in Xi’an gezeigt – darunter außergewöhnliche Kostbarkeiten wie Armbänder, Ohrgehänge, Ringe, Haarnadeln, aus Golddrähten geflochtene Körbe oder mit Edelsteinen besetzte Gefäße. Anlässlich des 1250. Gothaer Stadtjubiläums wurden sie mit Abendmahlsgeräten aus den Kirchen der Stadt sowie Münzen und Medaillen kombiniert. 

Einen weiteren Höhepunkt der Ausstellung bildet der Ernestinische Willkomm, das Glanzstück der einstigen Gothaer Kunstkammer. Auch Objekte aus der ostasiatischen Sammlung der Friedenstein Stiftung Gotha bereichern die Ausstellung – darunter Brisé- und Faltfächer, Rangabzeichen für Beamte oder eine Drachenrobe aus der Qing-Dynastie (1644 – 1911).

Sonntag, 11. Januar 2026, 14 Uhr (Führung)

Donnerstag, 8. Januar 2026, 19 Uhr (Vortrag)

Herzogliches Museum Gotha

👉 Weitere kulturelle Veranstaltungen finden Sie auf Gotha-Aktuell.

Anzeige

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung dieses Formulars erteile ich meine Zustimmung das meine Daten ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet werden. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.