Wie bereite ich mein Kind für das erste Schuljahr vor?

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Bald beginnt die Schule, für Kinder ist dies ein sehr wichtiger, neuer Lebensabschnitt. Plötzlich verändert sich viel und wird anders. Ein neuer Tagesrhythmus mit neuen Eindrücken beginnt. Dazu kommen erste Pflichten und Erwartungen. Nicht immer ist der Übergang in diesem Lebensabschnitt einfach. Doch können Eltern helfen, ihr Kind bestens vorzubereiten. Alles ohne Druck, nur mit viel Feingefühl.

Sicherheit durch Struktur

Bevor es mit der Schule losgeht, sollte man den Alltag langsam auf den neuen Rhythmus vorbereiten. Feste Zeiten sind für Kinder ein großer Vorteil. So wissen sie immer, was als Nächstes kommt. Dadurch erhalten Kinder mehr Sicherheit.

Ein geregelter Tagesablauf kann bereits Wochen vor dem Start eingeführt werden. Ebenfalls sollte das frühe Aufstehen angepasst werden. Es ist wichtig, dass Eltern sich an das Tempo ihres Kindes anpassen. Es geht hier nicht darum, dass immer alles perfekt ist. Es geht viel mehr einen sanften Übergang zu schaffen.

Sind Sie gerade gestresst und müssen sehr viel organisieren? Denken Sie auch an sich. Nehmen Sie sich hin und wieder eine Auszeit, lenken Sie sich ab. Es gibt zum Beispiel Sportwetten Anbieter ohne Oasis, die jede Menge Unterhalt bieten. So können auch Eltern etwas abschalten und eine bessere Struktur kann geschaffen werden.

Selbstständigkeit im Alltag fördern

In der Schule spielt die Eigenverantwortung eine bedeutende Rolle. Kinder sollten sich an einen bestimmten Dresscode richten und müssen das Pausenbrot selbst auspacken. Dabei müssen sie auf die Lehrperson hören, nichts mehr, ist wie es mal war. Doch sollten Eltern wissen, dass sich all diese Dinge spielerisch zu Hause üben lassen.

Bereits im Kindergartenalter sind Kinder in der Lage, dass sie kleine Aufgaben übernehmen. Dies ist auch sinnvoll, denn das Selbstbewusstsein der Kleinen wird dadurch gestärkt. Eltern sollten ihre Kinder vieles alleine machen lassen. Egal, ob Schuhe binden oder die Jacke aufhängen, all dies sind Dinge, die für kleine Kinder wichtig sind. Desto sicherer sie sich fühlen, umso einfacher wird auch später alles in der Schule.

Den Schulweg gemeinsam üben

Viele Kinder machen sich erstmals allein oder mit anderen Kindern auf den Weg zur Schule. Ein sicherer Schulweg ist daher besonders wichtig. Am besten ist es, wenn Eltern vorzeitig mit dem Kind anfangen zu üben. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es am besten und am sichersten zur Schule kommt.

Es geht dabei nicht nur um das reine Gehen. Es kommt hier auch auf das Verhalten im Straßenverkehr an. Es sollte zum Beispiel auch das Überqueren geübt werden. Kinder müssen Gefahrenstellen erkennen können. So kann eine gute Routine entstehen und die Kleinen fühlen sich auf dem Schulweg sicherer.

Schulmaterialien mit Vorfreude aussuchen

Der erste Schulranzen ist für Kinder ganz was Besonderes. Sie sind besonders stolz auf sich, wenn sie diesen selbst aussuchen dürfen. Auch Stifte, Hefte und andere Dinge können gemeinsam ausgewählt werden. Dadurch wird nicht nur die Bindung gestärkt, auch die Vorfreude auf die Schule steigert sich.

Am besten orientiert man sich an der Materialliste der Schule. Vieles muss nicht gleich zu Beginn da sein. Weniger ist oft mehr, vor allem, wenn man an das Gewicht der Schultasche denkt. Hier eine kurze Übersicht, was zu Schulbeginn sinnvoll ist:

Was gehört in die Schultasche?

·       Federmäppchen mit Stiften, Radiergummi, Spitzer

·       Brotdose, Trinkflasche

·       Turnbeutel (falls nötig)

·       Hefte und Mappen laut Vorgabe

·       eventuell ein Hausschuhbeutel

Die Schultasche kann gemeinsam gepackt werden. Das hilft dem Kind, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Gefühle begleiten statt bewerten

Freude, Aufregung, Angst, all das sind Gefühle, die ganz normal sind. Nicht jedes Kind geht unbeschwert in den neuen Lebensabschnitt. Manche sind still, andere überdreht. Es ist wichtig, all diese Gefühle ernst zu nehmen.

Eltern können durch Zuhören, Dasein und Erzählen helfen. Geschichten vom eigenen ersten Schultag, kleine Rollenspiele oder Bilderbücher zum Thema Schule können Brücken bauen. Es geht nicht darum, alles „wegzureden“. Es geht darum da zu sein und zuzuhören.

Konzentration und Ausdauer spielerisch stärken

Die meisten Kinder sind es nicht gewohnt, dass sie lange stillsitzen müssen. Auch ist es für viele nicht einfach, sich nur auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Auch diese Dinge müssen natürlich nicht perfekt sein, doch auch hier kann Vorbereitung helfen.

Ruhige Aktivitäten wie Malen, einfache Brettspiele oder Vorlesen fördern die Ausdauer. Es sollte dabei nicht um Leistung gehen, sondern nur um die Erfahrung. Auch das Zuhören kann man mit kleinen Kindern gut üben. Dies kann bei einem Gespräch oder beim Erzählen sein. Auch Hörbücher leisten hier gute Arbeit.

Der erste Schultag – ein Fest ohne Erwartungen

Der Schulanfang ist ein Tag voller Emotionen. Alle sind aufgeregt, sowohl Eltern als auch Kinder. Viele Familien feiern den ersten Schultag mit einer Schultüte oder einem kleinen Festessen. Doch am wichtigsten ist es, dass es hier nicht um Geschenke geht. Das Kind sollte nun das Gefühl haben, dass es bereit für die Schule ist. So wird alles gleich viel einfacher.

Ein gelungener Schulstart beginnt nicht am Morgen des ersten Tages. Er beginnt Wochen davor und benötigt viel Geduld!

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