Betrugsverfahren: Bundespolizei vollstreckt Vermögensabschöpfung am Erfurter Hauptbahnhof
(ots/red.)
Wie die Bundespolizei mitteilt, kontrollierte eine Streife am Montagabend einen Mann im Erfurter Hauptbahnhof, der sich dort ohne ersichtlichen Reisegrund über längere Zeit aufhielt. Bei der Überprüfung des 60-Jährigen stellte sich heraus, dass gegen ihn eine Forderung der sächsischen Justiz im Zusammenhang mit einem Betrugsdelikt bestand.
Der Mann führte zum Zeitpunkt der Kontrolle 360 Euro Bargeld mit sich. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Chemnitz wurden 260 Euro im Rahmen einer gerichtlich angeordneten Vermögensabschöpfung einbehalten – als Ausgleich für eine im Jahr 2024 begangene Straftat.
Die verbleibenden 100 Euro durfte der Mann behalten, um seine Weiterreise nach Eisenach zu finanzieren. Nach Abschluss der Maßnahme wurde er aus der Kontrolle entlassen.


