Ratgeber

Was gehört in den Geldbeutel?

Image by Steve Buissinne from Pixabay

Bei manchen Menschen quillt der Geldbeutel regelrecht über, weil sie in ihm allerlei unnötige Dinge mit sich herumtragen. Doch was gehört wirklich in ein Portemonnaie und welche Dinge sollte man keinesfalls in einem Geldbeutel aufbewahren? In diesem Artikel erfahren Sie es.

Bargeld: Ein Auslaufmodell oder unverzichtbares Zahlungsmittel?

Obwohl bargeldlose Zahlungsmethoden auf dem Vormarsch sind und in vielen Ländern zunehmend akzeptiert werden, bleibt Bargeld im Geldbeutel in Deutschland unverzichtbar. Es gibt hier schließlich häufig Situationen, in denen eine Karte oder ein Smartphone nicht genutzt werden können – sei es beim Bäcker, bei einer Kollekte oder im Falle technischer Schwierigkeiten. Eine moderate Summe an Bargeld im Portemonnaie sorgt dafür, dass man auch in solchen Fällen zahlungsfähig bleibt. In einem hochwertigen Geldbeutel finden sich daher idealerweise immer ein paar Münzen und Scheine.

Karten – digital oder physisch?

EC- und Kreditkarten sind aus dem heutigen Zahlungsverkehr nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist die Menge der Karten, die man mit sich führt, ein Thema für Diskussionen. Während einige nach dem Minimalismus-Prinzip leben und nur die notwendigsten Karten mit sich tragen, neigen andere dazu, eine Vielzahl von Karten für jede erdenkliche Situation bereitzuhalten. Geldbeutel von Drakensberg oder anderen Qualitätsmarken bieten auch genug Platz dafür.

Experten empfehlen allerdings, den Inhalt auf die zwei oder drei am häufigsten genutzten Karten zu beschränken:

  • EC-Karte der Hausbank
  • Haupt-Kreditkarte
  • Eventuell eine Backup-Kreditkarte für Notfälle

Darüber hinaus spielt das Smartphone als digitales Portemonnaie eine immer größere Rolle. Apps wie Apple Pay oder Google Pay erlauben das Hinterlegen und Nutzen von Karteninformationen, ohne die physische Karte mitführen zu müssen.

Ausweise und Führerschein – immer dabei oder besser zuhause?

Es ist in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, seinen Personalausweis immer mit sich zu führen. Dennoch ist es empfehlenswert. Ausweise dienen schließlich nicht nur der Identifikation bei behördlichen Angelegenheiten, sondern auch der Altersverifikation im Alltag, beispielsweise beim Kauf von Alkohol oder Zigaretten. Folgende Karten sollte man immer im Geldbeutel haben:

  • Personalausweis
  • Führerschein beim Führen eines Fahrzeuges
  • Krankenkassenkarte für Arztbesuche

Treue- und Mitgliedskarten: Wie viel ist zu viel?

Treuekarten von Supermärkten oder Mitgliedskarten von verschiedenen Einrichtungen können vorteilhaft sein, um Punkte zu sammeln oder Rabatte zu erhalten. Dennoch sollten diese Karten sorgfältig ausgewählt werden, um den Geldbeutel nicht unnötig vollzustopfen und den Überblick zu verlieren.

Quittungen und Belege: Organisieren statt horten

Quittungen und Belege sind für die Gewährleistung, das Umtauschrecht oder die persönliche Buchhaltung wichtig, jedoch sollte man im Geldbeutel nur die kürzlich erworbenen oder besonders wichtigen Belege mitführen.

  • Misten Sie überflüssige Belege aus, um Platz zu sparen.
  • Nutzen Sie spezielle Apps oder Ordner für die langfristige Aufbewahrung von Belegen.

Was gehört nicht in den Geldbeutel?

Trotz des Wunsches, für jede Eventualität gerüstet zu sein, gibt es Gegenstände, die nicht in den Geldbeutel gehören. Dazu zählen unter anderem:

  • Sozialversicherungsausweis: Ein Abhandenkommen könnte zum Identitätsdiebstahl führen.

  • Geburtsurkunden oder Heiratsurkunden: Diese sind zu sensibel, um sie täglich bei sich zu tragen.

  • Zu viel Bargeld: Bei Verlust oder Diebstahl des Geldbeutels wird man sich enorm ärgern, wenn sich in diesem große Mengen an Bargeld befinden.

  • Passwörter oder PIN-Codes: Auch wenn viele Leute immer noch kleine Zettel mit PIN-Codes oder Passwörtern im Portemonnaie aufbewahren, ist dies aus Sicherheitsgründen komplett fahrlässig.

  • Kondome: Im Geldbeutel sind Kondome dauerndem Druck, Reibung und der eigenen Körperwärme ausgesetzt. Dies kann die Wirksamkeit dieses Verhütungsmittels zerstören.

Diebstahlschutz und persönliche Sicherheit

Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl dessen, was im Geldbeutel aufbewahrt wird, ist der Schutz persönlicher Informationen. Maßnahmen wie RFID-blockierende Geldbörsen können dabei helfen, unbefugtes Scannen von Kartendaten zu verhindern.

Zusätzlich sollte regelmäßig überprüft werden, was im Geldbeutel transportiert wird, um sicherzustellen, dass nichts Unnötiges Platz wegnimmt oder im Falle eines Diebstahls zu einem noch größeren Problem wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung dieses Formulars erteile ich meine Zustimmung das meine Daten ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet werden. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.