Ratgeber

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Zahngesundheit

Foto von Quang Tri NGUYEN auf Unsplash

Die Bedeutung der Ernährung für ein gesundes Leben ist unumstritten, doch in der Diskussion um Wohlbefinden und Prävention werden die Zähne oftmals übersehen. Dabei ist das, was auf dem Teller landet, entscheidend für die Gesundheit unseres Gebisses. Und zwar von klein auf! In diesem Artikel soll es daher um den Zusammenhang zwischen Ernährung und Zahngesundheit gehen.

Ein kritischer Blick auf die Ernährung

Die Zähne sind ständigen Angriffen aus der Umwelt ausgesetzt, und die Art und Weise, wie wir uns ernähren, ist wesentlich für ihren Zustand. Zucker und Säure – beide häufige Bestandteile moderner Ernährungsgewohnheiten – sind wohl die berüchtigtsten Feinde eines gesunden Lächelns. Sie fördern die Entstehung von Karies, indem sie die Bildung saurer Mikroorganismen im Mund unterstützen, welche die Zahnsubstanz angreifen. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass schon häufig Kinder, die besonders gerne naschen, einen Kinderzahnarzt in Regensburg oder anderswo wegen Karies aufsuchen müssen.

Doch das bloße Vermeiden von Süßigkeiten sorgt nicht dafür, dass die Zähne gesund bleiben. Bestimmte Nahrungsmittel und Gewohnheiten können die natürlichen Abwehrmechanismen der Zähne stärken oder schwächen.

Nahrungsmittel, die Zähne lieben

Käse, frisches Gemüse, mageres Fleisch und Vollkornprodukte gehören zu den Lebensmitteln, die häufig für ihre positiven Auswirkungen auf die Zahngesundheit angepriesen werden. Käse kann zum Beispiel den pH-Wert im Mund erhöhen und dadurch das Risiko für Karies senken. Zudem fördert er die Speichelproduktion, die dabei hilft, Nahrungsreste und Bakterien auszuspülen.

Äpfel, Karotten und Sellerie sind nicht nur wegen ihres hohen Vitamingehalts gut für den Körper, sondern auch, weil sie mit ihrer Knackigkeit dabei helfen, die Zähne natürlich zu reinigen. Dieser mechanische Reinigungsprozess während des Essens kann die Anhäufung von Plaque und Bakterien eindämmen und so die zahnärztliche Grundversorgung ergänzen.

Ein weiterer Verbündeter der Zahngesundheit ist Fluorid, ein Mineral, das den Zahnschmelz stärkt und vor Säureangriffen schützt. Es wird häufig Zahncremes und manchmal sogar dem Trinkwasser zugesetzt, ist aber auch in natürlicher Form in Lebensmitteln wie Fisch oder Tee enthalten.

Nahrungsmittel, die man meiden sollte

Nicht alles, was schmeckt, ist auch gut für die Zähne. Zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke stehen – wie anfangs erwähnt – ganz oben auf der Liste der schädlichen Nahrungsmittel. Wenn Zucker mit dem Speichel im Mund vermischt wird, bildet er ein saures Milieu, das die Zähne angreift. Besonders tückisch sind klebrige Süßigkeiten und langanhaltende Snacks wie Lutscher, da sie für längere Zeit mit den Zähnen in Kontakt bleiben.

Aber auch bei säurehaltigen Lebensmitteln wie Zitrusfrüchten oder Saftgetränken ist Vorsicht geboten. Zwar sind sie reich an Vitaminen, ihre Säuren können allerdings den Zahnschmelz angreifen und zu Erosion führen.

Ganzheitlicher Ansatz für eine optimale Mundhygiene

Neben der Auswahl zahngesunder Nahrungsmittel ist auch das Ernährungsmuster von Bedeutung. Regelmäßige Mahlzeiten und das Vermeiden von Snacks zwischen den Mahlzeiten können das Risiko von Karies begrenzen. Zudem ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken, da ein ausgetrockneter Mundraum einen Nährboden für Bakterien darstellen kann.

Die Ernährung ist jedoch nur ein Faktor. Eine angemessene Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind unerlässlich, um Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Hier gibt es Tipps für die optimale Mundhygiene.

Ernährungsempfehlungen für strahlende Zähne

Es versteht sich von selbst, dass eine ausgewogene Ernährung auch ausreichend Kalzium und Phosphat enthalten sollte – zwei Mineralstoffe, die für die Reparatur und Erhaltung des Zahnschmelzes wesentlich sind. Milchprodukte, Blattgemüse und Nüsse sind hervorragende Quellen für diese wichtigen Nährstoffe.

Letztlich ist es wichtig, dass jeder Einzelne ein Bewusstsein für die direkten Auswirkungen von Ernährungsgewohnheiten auf die Zahngesundheit entwickelt. Eine intelligente Auswahl an Nahrungsmitteln in Verbindung mit einer sorgfältigen Zahnhygiene kann wesentlich dazu beitragen, das perfekte Lächeln ein Leben lang zu bewahren. Und das sollte man seinen Kindern am besten schon von klein auf beibringen. Übrigens: Schon seit 2022 können Versicherte genehmigungspflichtige zahnärztliche Leistungen bequem online beantragen.

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