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Sport: Sollten Kinder in den Boxring steigen?

Sportliche Boxwettkämpfe waren schon im alten Athen olympische Disziplin. Die Athleten kämpften seinerzeit noch ohne Pause, solange, bis der Gegner sich nicht mehr verteidigen konnte. Im alten Rom wurde das Boxen sogar mit Eisen-verstärkten Handschuhen ausgetragen, was nicht selten für einen der Kontrahenten tödlich endete. Ab dem 18. Jahrhundert begann man den Boxsport aufgrund zahlreicher Toten zu entschärfen und führte zum Beispiel auch Rundenpausen ein. Außerdem wurden nach und nach immer mehr Regeln eingeführt, um die Athleten besser zu schützen. So sind beispielsweise Schläge unter die Gürtellinie oder auf einem am Boden liegenden Gegner verboten.

Heute sind die Handschuhe gut gepolstert, im Amateurbereich muss ein Kopfschutz getragen werden und bei Wettkämpfen ist ein Ringarzt immer zur Stelle, um einzugreifen und den Kampf im Zweifel zu beenden.

Dennoch ist der Boxsport für die Gesundheit der Athleten nach wie vor nicht ungefährlich. Laut einer Untersuchung der Technischen Universität München leiden zehn bis zwanzig Prozent aller Profiboxer irgendwann unter anhaltenden Folgeerkrankungen ihres Sports. Zu den Symptomen zählen schwerwiegende motorische und kognitive Defizite wie Zittern, Sprachstörungen, Lähmungen oder auch Demenz, Depressionen und verstärkte Aggression.

Viele Eltern schrecken angesichts solcher Erkenntnisse davor zurück, ihr Kind zum Boxtraining zu schicken. Nicht wenige sehen Boxen auch nur als einfache Prügelei und zeigen schon daher wenig Verständnis. Boxen kann den Kindern jedoch viele Vorteile bieten, trotz einiger trauriger Erfahrungen aus dem Profisport.

Schon gewusst: Auf Profiboxevents und Amateurwettkämpfe können auch Wetten abgegeben werden. Neben Sportwetten sind bei vielen Wettanbietern darüber hinaus Automatenspiele möglich, bei denen echtes Geld gewonnen werden kann. Ein- und Auszahlungen sind bei den besten Anbietern mit den bei https://casinopilot24.com/zahlungsmethoden/noda-pay vorgestellten Zahlungsmöglichkeiten möglich. Oft gibt es auch einen Bonus für neu angemeldete Spieler.

Boxen stärkt Körper und Selbstbewusstsein

Boxen ist sogar ein optimaler Sport für Kinder, bei dem sie unter anderem ihre motorischen Fähigkeiten sowie Kraft und Selbstbewusstsein entwickeln können. Sie lernen sich zu fokussieren und ihre Emotionen zu kontrollieren, sich also selbst zu beherrschen, einzuhalten. Außerdem müssen sie sich diszipliniert an strenge Regeln halten.

Kaum eine Sportart bietet zudem ein so gutes Ganzkörpertraining wie das Boxen. Dabei geht es nicht in erster Linie um Wettkämpfe, sondern vielmehr um das äußerst vielseitige Training, das hilft möglichst viele Muskeln aufzubauen und Kraft zu gewinnen. Die Gesamtfitness und die Konzentrationsfähigkeit werden gesteigert.

In Gotha gibt es aktuell übrigens vier Boxklubs, die auch Kinder für das Boxtraining annehmen. Eltern, die ihre Kinder anmelden wollen, sollten dies gut mit dem Nachwuchs besprechen und sich beeilen, da die freien Plätze beschränkt sind.

Sicherheit hat absoluten Vorrang

Das Boxtraining für Kinder ist dabei so konzipiert, dass die Kinder nur auf absolut sichere und verantwortungsvolle Weise boxen. Es geht also keinesfalls darum tumbes „Draufhauen“. Die Teilnahme an Boxkämpfen ist bis zu einem bestimmten Alter nicht vorgesehen. Der weitaus größte Teil des Trainings findet bei Kindern außerhalb des Ringes statt. Außerdem sind beim Training zu zweit keine harten Schläge erlaubt. Das Tragen einer für Kinder geeigneten Schutzausrüstung mit Kopfschutz und Handschuhe ist absolute Pflicht. Es ist außerdem sichergestellt, dass jederzeit eine strenge Beaufsichtigung durch einen Trainer beziehungsweise ein. Trainerteam gewährleistet ist.

Ab welchem Alter können Kinder zum Boxen angemeldet werden

Die Anmeldung zum Boxtraining kann bei einigen Boxklubs frühestens ab 10 Jahre erfolgen. Bei anderen Klubs ist auch erst eine Anmeldung ab 11 Jahren möglich. Eltern brauchen keine Angst haben, dass das Kind mit Prügeleien konfrontiert werden, bei denen die weitere Entwicklung des Kindes Schaden nehmen können. Wettkämpfe, die unter höchsten Sicherheitsstandards ausgetragen werden, werden erst ab einem Alter von 10 Jahren aufwärts angeboten. Der Altersunterschied bei einem Kampf das dabei höchstens 24 Monate betragen, wobei es dem Trainer obliegt, im Einzelfall einzuschätzen, ob ein Schützling tatsächlich die körperlichen Fähigkeiten besitzt, um gegen einen älteren Boxer anzutreten. Grundsätzlich ist es sogar nützlich, gegen einen schwereren oder größeren Gegner anzutreten, da letztlich nur so eine Weiterentwicklung erfolgen kann.

Weitere Fakten zum Boxsport

Das Wort Boxen stammt aus dem Englischen. „To box“ bedeutet mit den Fäusten schlagen. Das moderne Boxen mit klaren Regeln hat auch in England im 17. Jahrhundert seinen Ursprung. In Deutschland wurde der Begriff Boxen im 18. Jahrhundert übernommen. Der längste jemals ausgetragene Boxkampf wurde im Jahr 1893 ausgetragen, als Andy Bowen und Jack Burke sieben Stunden lang über 110 Runden kämpften. Der Kampf endete Unentschieden. Im Jahr 1904 wurde Boxen offizielle Sportart bei den Olympischen Spielen der Neuzeit. Der älteste deutsche Boxklub ist der 1906 in Köln gegründete SC Colonia 06.

Ein Boxkampf im Amateurboxsport geht normalerweise über drei Runden, die jeweils drei Minuten dauern. Zwischen den Runden gibt es eine Minute Pause. Über den Gewinn am Ende entscheidet die Anzahl der Treffer. Es gilt, dass mindestens drei von fünf Ringrichtern innerhalb einer Sekunde auf einen Treffer entscheiden müssen, damit ein Treffer gezählt wird. Die Eingaben für Treffer erfolgen am Computer, der diese am Ende des Kampfes auswertet. Manipulationen werden dadurch eingeschränkt und das Ergebnis transparenter gemacht.

Für Männer ist das Tragen eines Mundschutzes sowie eines Tiefschutzes Pflicht. Frauen müssen zusätzlich einen Brustschutz und Kopfschutz tragen. Männliche Jugendliche müssen ebenfalls einen Kopfschutz verwenden. Für Männer wurde die Kopfschutzplicht in 2013 abgeschafft. Bei Frauen und Jugendlichen muss sich das Oberteil außerdem farblich von der Hose unterscheiden, damit der Gürtel klar erkennbar ist. Die die erlaubte Trefferfläche müssen auf den Boxhandschuhen weiß markiert sein, um reguläre beziehungsweise regelwidrige Treffer besser erkennen zu können.

Beim Profiboxen gelten eigene Regeln, die sich nicht nur zu denen im Amateurboxsport, sondern

auch zwischen den verschiedenen Weltverbänden in Nuancen unterscheiden. Die Unterschiede betreffen die Rundenzahl und die Technik sowie die Ausführung und Taktik bei den Boxwettkämpfen.

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