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LPI Gotha (ots)

Im Wartburgkreis kam es am 20. September zu einem Fall von Erpressung über eine Internetplattform. Ein 35 Jahre alter Mann tauschte über einen Videochat verfängliche Bilder mit einer unbekannten Frau aus. In der Folge verlangte die Täterin eine Geldzahlung im vierstelligen Eurobereich, ansonsten würden die Bilder veröffentlicht. Der 35-Jährige kam der Aufforderung nicht nach und erstattete Anzeige bei der Polizei. Derartig gelagert Fälle werden unter dem englischen Begriff „Sextortion“ zusammengefasst, was übersetzt „sexuelle Erpressung“ bedeutet. Hierbei lernt ein potentielles Opfer eine bis dahin fremde Person über ein soziales Netzwerk kennen und kommuniziert darüber mit der oder dem Unbekannten. Im Gesprächsverlauf wird der Betroffene aufgefordert kompromittierende Bilder von sich zu schicken. In der Folge droht die unbekannte Person diese Fotos im Internet zu veröffentlichen, wenn das Opfer nicht einen bestimmten Betrag bezahlt. Die Täter sind häufig in Banden organisiert und agieren aus dem Ausland. Um sich vor sexueller Erpressung zu schützen rät die Polizei folgendes: -Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an. -Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu. Seien Sie grundsätzlich zurückhaltend mit der Veröffentlichung Ihrer persönlichen Daten.

Weiterführende Informationen zum Thema erhalten Sie unter https://polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sextortion/ oder bei der polizeilichen Beratungsstelle der Landespolizeiinspektion Gotha unter 03621-781504. (jd)

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