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Thüringen finanziert die Fortsetzung des Projektes „Vielfalt vor Ort begegnen“ bis Ende 2025

Bild von martaposemuckel auf Pixabay

Nach der Unterzeichnung der Förderrichtlinie durch Bildungsminister Helmut Holter am 1. August 2023 ist die Fortführung des Projektes „Vielfalt vor Ort begegnen – professioneller Umgang mit Heterogenität in Kindertageseinrichtungen“ bis Ende 2025 gesichert.

Damit stehen zusätzliche Mittel für die Fachberatung und umfassende wissenschaftliche Begleitung zur Verfügung, um die Qualität der Kindertagesbetreuung zu verbessern und die Einrichtungen bei der Bewältigung von inhaltlichen Herausforderungen zu unterstützen. Auf Basis von anwendungsbezogener Forschung werden wissenschaftliche Erkenntnisse in die pädagogische Praxis(-entwicklung) eingebracht. Andere Ziele des Projektes sind die (Weiter-)Entwicklung inklusiver Einrichtungskulturen und -strukturen sowie die Entwicklung eines Infopools mit Arbeitsgrundlagen und Informationsmaterialien.

„Es ist uns wichtig, die Qualität der frühkindlichen Bildung zu stärken. Durch die Unterstützung sollen Einrichtungen in der Lage sein, Barrieren abzubauen, Möglichkeitsräume zu schaffen und Vielfalt zu stärken.“, verdeutlicht Minister Holter.

Das Modellprojekt entstand im Rahmen der Umsetzung des 2018 verabschiedeten „Gute-Kita-Gesetzes“ zur Förderung von Qualität in der Kindertagesbetreuung und unterstützt seit 2021 79 Kindertageseinrichtungen in Thüringen, indem es zusätzliche Gelder zur Finanzierung von Personal- und Sachkosten gewährleistet. Die Finanzierung des Projektes erfolgt mit dem Aussetzen der Bundesmittel seit dem 31. Mai 2023 durch den Freistaat Thüringen als Landesprogramm.

Grundlage dafür ist der Thüringer Bildungsplan für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, in welchem bereits das Recht auf Inklusion verankert ist. Das Zusammenleben in Kindertageseinrichtungen stellt vermehrt einen Spiegel der Gesellschaft dar und der Alltag dort ist in besonderem Maße von Diversität und Heterogenität geprägt. Die Kindertageseinrichtungen werden im Hinblick auf die Gestaltung von Angeboten und Routinen vor neue und wachsende Herausforderungen gestellt, bei deren Bewältigung das Projekt „Vielfalt vor Ort begegnen“ entscheidend unterstützt.

Die Antragsfrist für alle bisherig beteiligten Einrichtungen endet am 15. September 2023.

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