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Gotha intensiviert deutsch-bulgarische Kontakte

Dr. Gernot Erler, Dr. Meglena Plugtshieva und Oberbürgermeister Knut Kreuch Foto: Stadtverwaltung

Am Dienstag, dem 18. April 2023, weilte erstmals eine Botschafterin der Republik Bulgarien zum Besuch in Gotha. I.E. Frau Elena Shekerletova folgte auf Empfehlung ihrer Kollegin Dr. Meglena Plugtshieva einer Einladung von Oberbürgermeister Knut Kreuch zur Visite in Gotha. Die Botschafterin war Ehrengast der Verleihung des Wilhelm-Bock-Preises an Dr. Gernot Erler, der zwei Jahrzehnte lang Vorsitzender des Deutsch-Bulgarischen Forums gewesen ist.

Dr. Meglena Plugtshieva, die bereits zum dritten Male in Gotha weilte, kam 2011 erstmals in die Stadt, wo ihr als erster Frau in der Geschichte des Wilhelm-Bock-Preises, diese Auszeichnung verliehen worden ist. Damals hatte die Spitzendiplomatin bereits ihren Dienst als Botschafterin Bulgariens in der BRD beendet, war Vize-Premierministerin und ab 2012 Botschafterin in der Schweiz. Auch als Botschafterin ihres Heimatlandes in Montenegro bis 2023 hielt sie immer den Kontakt nach Gotha und ist eine wichtige Persönlichkeit in der Gotha-bulgarischen Zusammenarbeit. Da sie auch Mitglied im Kabinett des bulgarischen Ministerpräsidenten Simeon Sakscoburgcotski war, verbindet sie auch eine enge Freundschaft mit dem aus dem Herzogshaus Sachsen-Gotha stammenden letzten König Bulgariens, der von 2001 bis 2005 freigewählter Ministerpräsident seines Heimatlandes gewesen ist.

Neben einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt besuchten die Botschafterin und die bulgarischen Gäste in einer Führung von Ulrike Eydinger das Herzogliche Museum und das Schloss Friedenstein, wo sich die Ehrengäste überwältigt fühlten von der Fülle hochkarätiger Kunstwerke.

Den Abschluss des Besuchsprogrammes bildete der Austausch über kommunale Zusammenarbeit, verbunden mit dem Wunsch bulgarischer Städte an der erfolgreichen Entwicklung deutscher Kommunen teilnehmen zu dürfen. Oberbürgermeister Knut Kreuch zeigte sich offen für einen kommunalen Austausch, in dem besonders Jugendbeziehungen gefördert werden sollten.

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