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Handball in Deutschland: Die Geschichte und Bedeutung des Sports

Handball hat in Deutschland eine lange Tradition und ist seit vielen Jahren eine der beliebtesten Mannschaftssportarten. Die Regeln sind denkbar einfach, der Ball soll ins gegnerische Tor gelangen. Er darf mit dem ganzen Körper berührt werden, ohne ihn dabei zu treten oder zu schlagen. Dabei ist das Spielfeld etwa so groß wie ein Basketballfeld.

Die Geschichte des Handballs in Deutschland

Handball hat seine Ursprünge am Ende des 19. Jahrhunderts als gemischter Mannschaftssport. 1917 wurden Dänemarks erste Handballregeln erlassen und elf Jahre später wurde die International Handball Federation (IHF) gegründet.

Das erste internationale Handballspiel fand 1919 zwischen Deutschland und Österreich statt. Seitdem hat Handball rasant an Popularität gewonnen. Die Deutsche Handballmeisterschaft wurde 1925 ins Leben gerufen und 1933 konnte die deutsche Handballnationalmannschaft erstmals den Weltmeistertitel erringen.

Im Jahre 1949 wurde der Deutsche Handballbund (DHB) gegründet und ist seitdem für die Organisation und Förderung des Handballs in Deutschland zuständig. Mit über 800.000 Mitgliedern ist der DHB einer der größten Sportverbände im Land.

Handball hat in Deutschland sowohl im Amateur- als auch Profisport eine große Bedeutung. Die Bundesliga ist eine der weltweit erfolgreichsten Handballligen und die deutsche Handballnationalmannschaft ist bei internationalen Turnieren stets ein ernst zu nehmender Gegner.

Die Geschichte des deutschen Handballs ist jedoch nicht nur von Erfolgen, sondern auch von Rückschlägen und Herausforderungen geprägt.

Der Handball heute

Die heutige Struktur des Handballs in Deutschland wird maßgeblich durch die Deutsche Handball-Liga geprägt. Sie besteht aus 18 Mannschaften, die in der Ersten Liga spielen. Außerdem gibt es eine Zweite Liga mit 20 Mannschaften und mehrere Regionalligen. Damit ist der Handball in Deutschland breit aufgestellt und verfügt insgesamt über eine hervorragende Infrastruktur.

Handball ist auch in Deutschland im Vergleich zu anderen Sportarten sehr beliebt. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2019 gehörte Handball zu den Top 10 der beliebtesten Sportarten im Land und lag damit noch vor Sportarten wie Tennis oder Eishockey. Vor allem die Nationalmannschaften der Männer und Frauen haben in den vergangenen Jahren große Erfolge gefeiert und den Sport so immer beliebter gemacht.

Die deutsche Handballliga ist eine der stärksten im weltweiten Vergleich und genießt internationales Ansehen. Erstligisten spielen regelmäßig in europäischen Wettbewerben wie der Champions League. Hier können sie gegen die besten europäischen Teams antreten und sich mit ihnen messen. Da der Sport international so beliebt ist, gibt es mittlerweile auch viele Buchmacher, die Handball Wetten möglich machen. Der deutsche Handball erfreut sich weiter Beliebtheit und die Spieler sind Vorbilder für viele Menschen und tragen dazu bei, dass Handball auch in Zukunft eine wichtige Rolle im deutschen Sportgeschehen spielen wird.

Die größten Erfolge des deutschen Handballs

Der deutsche Handball gehört seit vielen Jahren zur Spitze des Sports. Die Geschichte des deutschen Handballs ist geprägt von zahlreichen Erfolgen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.

Deutsche Handballer haben insgesamt drei Goldmedaillen bei Olympiaden gewonnen. Das erste Mal 1972 in München, als die deutsche Mannschaft Schweden im Finale mit 20:15 Punkten besiegte. Ein zweiter Olympiasieg gelang 1980 in Moskau. Deutschland bezwang Jugoslawien mit 20:17. Der dritte und zugleich vorerst letzte Olympiasieg wurde 2004 in Athen gefeiert, als die deutsche Mannschaft im Finale erneut gegen das stark favorisierte Schweden gewann.

Deutschland ist aber auch fünffacher Weltmeister. Der erste Titel kam 1978 in Dänemark. Weitere Titel holte Deutschland 1982 (Bundesrepublik Deutschland), 2007, 2019 und 2021. Ein bisheriger Höhepunkt war der WM-Titel 2007 in Deutschland, wo die Mannschaft die Polen mit 29:24 schlug.

Deutschland ist auch viermaliger Europameister. Die ersten Titel gelangen 2004 und 2016. 2018 wurden die Nationalmannschaft zum dritten Mal Europameister und 2020 ist ihr das Kunststück zum vierten Mal gelungen.

Einer der bekanntesten deutschen Handballer ist zweifellos der legendäre Torwart Andreas Wolff. Mit seinen beeindruckenden Reflexen und seiner Rettungsfähigkeit führte er das deutsche Team zu vielen Siegen. Andere bemerkenswerte Spieler sind Uwe Gensheimer, Christian Schwarzer und Stefan Kretzschmar.

Fazit

Die Geschichte des Handballsports in Deutschland ist geprägt von Höhen und Tiefen, kann aber auch zahlreiche Erfolge vorweisen. Der Sport ist in Deutschland beliebt wie nie und die Mannschaft auch international erfolgreich. Handball ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Sports und wird auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen.

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