NachrichtenStadt Gotha

Corona-Krise: Oberbürgermeister Knut Kreuch fordert einheitlichen Weg zur Normalität

Zu den jüngsten Äußerungen von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bezieht Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch eindeutig Stellung. „Ich bin dafür, dass wir langsam zur Normalität zurückkehren. Wichtig ist aber, dass die Verantwortung nicht auf Einzelne, das heißt auf Landräte und Bürgermeister delegiert wird. Ein Flickenteppich der Normalität ist die Brutstätte einer neuen Corona-Pandemie“, so das Gothaer Stadtoberhaupt. „Wollen wir wirklich Städte mit Mundschutz, Dörfer im Gesicht unbekleidet, Städte mit geöffneten Gaststätten im Sicherheitsabstand und Dörfer mit Volksfestcharakter?“.

Bisher, so Knut Kreuch, seien wir gut durch die schweren Zeiten gekommen, dank des Engagements vieler, die keinen Applaus bekamen. Um diese Erfolge jetzt nicht zu gefährden, müsse der Weg zur Normalität einheitlich sein. „Vage Aussagen, wie zum Beispiel ‚Kindergärten können geöffnet werden‘, waren schädlich und verunsicherten. Wir wollen eine eindeutige Aussage dazu, wann zum Beispiel die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgehoben wird. Thüringens Menschen wollen klare Festlegungen auf dem Weg zur Normalität und kein Wischi-Waschi von widersprüchlichen Verordnungen“, so der Appell des Gothaer Oberbürgermeisters.

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