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Rettungsschirm auch mit Geld für Gotha

In seiner heutigen Plenarsitzung hat der Thüringer Landtag einen Gesetzentwurf behandelt, der in den kommenden Wochen mehr als 1,2 Milliarden Euro an Soforthilfen im Land bereitstellen wird. Darüber informiert Matthias Hey, Gothaer Abgeordneter des Thüringer Landtages.

In nahezu sämtlichen Bereichen werden damit die Folgen der Corona-Pandemie finanziell abgefedert. „Das Land stellt dabei in etlichen Fällen Geld für Gotha bereit“, so Matthias Hey.

Für die Einnahmeausfälle der ThüringenPhilharmonie Gotha-Eisenach wird eine Soforthilfe gewährt, insgesamt werden für sämtliche Orchester des Landes dafür neun Millionen Euro bereitgestellt.

Mit einem speziell für Kommunen vorgesehenen Schutzschirm sollen 185 Mio. Euro zur Kompensation der Steuerausfälle in Städten und Gemeinden helfen, die Residenzstadt Gotha wird hier auf einen noch festzulegenden Betrag zurückgreifen können.

Dem Thüringer Spitzensport soll eine Soforthilfe von insgesamt sechs Millionen Euro gewährt werden, zu den dabei berücksichtigten Vereinen zählt auch der VC Gotha, der mit den BlueVolleys einen Verein in der Zweiten Bundesliga stellt.

Weil die wochenlange Schließung der Museen und die Absage von Sonderausstellungen ebenso Einnahmeausfälle nach sich zieht, wird in dem neuen Gesetz außerdem eine Summe von 500.000 Euro für die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha vorgesehen.

„Ich hoffe, wir können bis Ende Mai bereits alle Voraussetzungen schaffen, das Gesetz zu verabschieden, damit die Hilfsgelder schnell fließen können“, so Hey.

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