NachrichtenPolitik

Hauptbahnhof Gotha: Schuldzuweisungen sind unangebracht

Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) ruft beim Thema Hauptbahnhof Gotha alle Akteure auf, dringend zur Sachlichkeit zurückzukehren.

Schipanski stellt hierzu fest: „Seit Jahren ist die Stadt Gotha mit dem Eigentümer des Bahnhofes in Verhandlungen, ohne einen konkreten Erfolg zum Wohle der Stadt zu erzielen. Auf Bitten der Stadt Gotha hat die Deutsche Bahn eine Vermittlerrolle in den Streit zwischen den beiden Parteien übernommen. Dabei wurde ein konkreter Fahrplan vereinbart, um eine Lösung für den Bahnhof zu entwickeln. Die nun in Auftrag gegebene Studie war bereits für das letzte Jahr angedacht. Der Eigentümer ist bereit, sich aktiv an der Diskussion und Entwicklung des Bahnhofes zu beteiligen. Diesbezüglich gab es mehrere Treffen zwischen den Parteien. In einem solchen Stadium des Dialogs Schuldzuweisungen auszusprechen ist kontraproduktiv und schadet allein dem Prozess. Andere Bahnhöfe in Thüringen profitieren bereits in konkreter Form von der Gunstraumstudie ICE. Die Stadt Gotha hingegen leider immer noch nicht. Ich hoffe sehr, dass die Bahn trotz der jüngsten Äußerungen der Stadtobersten weiterhin zwischen Eigentümer und Stadt vermittelt. Auch ich werde mich weiterhin aktiv einbringen, werde aber eine Kampagne gegen Bahn und Eigentümer nicht unterstützen, weil sie schlicht weg nicht den Tatsachen entspricht und wir nur gemeinsam zu einer guten Lösung für die Residenzstadt und Bahnreisende kommen können.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung dieses Formulars erteile ich meine Zustimmung das meine Daten ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet werden. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.