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JUNIOR ROCKETS BEENDEN DIE HAUPTRUNDE MIT EINEM AUSWÄRTSSIEG IN BERLIN

Die BIG Junior Rockets haben es wieder einmal spannend gegen TuS Lichterfelde gemacht. Sie gewannen am vergangenen Sonntag mit 83:81 in Berlin. Damit übernahmen sie für kurze Zeit sogar die Tabellenführung ihrer Hauptrundengruppe der Jugend-Basketball-Bundesliga.

Schon das Hinspiel entwickelte sich zu einem echten Sonntagskrimi. Vergangenen Monat konnten die Gothaer erst nach Verlängerung beim Stand von 82:80 das Feld als Sieger verlassen. Auf eine Overtime hatte Fidelius Kraus am Sonntag aber keine Lust. In der letzten Sekunde des Spiels versenkte er seinen Wurf und entschied die Auswärtspartie zugunsten der Gäste.

Als „unnötig spannend“ bezeichnet BiG-Nachwuchscoach Peter Krautwald den Ausgang der Partie. „Wir haben das ganze Spiel hinweg mit zehn bis fünfzehn Punkten geführt und den Gegner im letzten Viertel durch eigene Fehler wieder stark gemacht. Lichterfelde konnte kurz vor Ende ausgleichen und wir ziehen das Spiel mit dem letzten Wurf in der Schlusssekunde“, berichtet der Trainer.

In den ersten drei Vierteln hatten die Nachwuchsraketen ihren Gegner im Griff. Sie führten mit zwölf, sieben und fünfzehn Punkten nach den einzelnen Spielabschnitten. „Besonders unsere großen Spieler bekamen dann aber Foulprobleme. Dadurch haben wir Rebounds abgegeben und andere Fehler gemacht“, so Krautwald. Sven Belzer, Lou Fliege und Tim Herzog konnten nicht zu Ende spielen und mussten die Aufholjagd der Gastgeber teils von der Bank aus ansehen.

Mit 25:12 im Schlussviertel stemmten sich die Hauptstädter gegen die drohende Niederlage. Es half nichts. Mit dem Glück des Tüchtigen und vor allem mit zwei Punkten fuhren die Junior Rockets zurück nach Thüringen.

Für die Gothaer war es das letzte Hauptrundenspiel der aktuellen Saison. Sie haben den dritten Rang ihrer Gruppe in der Tasche, können gar noch etwas nach oben rutschen. „Das hängt von den anderen Mannschaften ab, die noch ein Spiel vor sich haben“, sagt der Trainer. Insgesamt sei er zufrieden mit dem Abschneiden seiner Truppe: „Wir haben eine gute Hauptrunde gespielt, aber noch Luft nach oben. Um ganz oben mitzuspielen, hätten wir wenigstens noch eins gegen ALBA Berlin oder Jena gewinnen müssen. Das ist nicht einfach, aber sie sind beide nicht unschlagbar.“ Peter Krautwald spricht von Schwächephasen seiner Mannschaft, in denen sie konzentrierter und überlegter agieren müssen. Dies sei zwar „normal im Jugendbasketball, macht aber am Ende den Unterschied aus“.

Das Zwischenziel – Play-Off-Teilnahme mit guter Ausgangsposition – ist den Gothaer Nachwuchsbasketballern jedenfalls sicher. Nun haben sie kommendes Wochenende spielfrei und damit rund zwei Wochen Pause. „Da gilt es einfach, Kräfte zu sammeln und gut zu trainieren“, meint Krautwald. Wie der erste Gegner in den Play-Offs lautet, steht noch nicht fest.

Kraus (27), Strack, Franke (4), Hey (2), Gröger, Belzer (16), Pleta (15), Radefeld, Arpasi (7), Dölz (2), Herzog (7), Fliege (3)

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