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Raketen feiern vierten Sieg in Folge

Die BIG Junior Rockets Gotha haben ein überaus erfolgreiches Wochenende hinter sich. Sie gewannen bereits am Freitagabend in heimischer Halle gegen die Niners Academy aus Chemnitz mit 84:66 und konnten am Sonntag im Thüringenderby Science City Jena mit 67:47 schlagen. Damit gestalten sie ihre JBBL-Gruppe wieder offener.

Zum Spiel gegen Chemnitz war die Sporthalle der Kooperativen Gesamtschule „Herzog Ernst“ ordentlich gefüllt. Die Zuschauer freuten sich nach langer Zeit wieder auf guten Basketball am Freitagabend. Wie Trainer Peter Krautwald findet, wurden sie bis zum Schlussviertel nicht enttäuscht: „Kompliment für die ersten drei Viertel. Wir waren sehr dominant, sogar fast erdrückend und haben sehr guten Basketball gespielt.“

Vor den finalen zehn Minuten lag die Krautwald-Truppe mit 36 Punkten in Front (76:40). „Damit war die Messe gelesen“, kommentiert der Coach. Er wechselte durch und sorgte frühzeitig für Erholung seiner Leistungsträger. So gelang es den Sachsen, das Schlussviertel mit 26:8 für sich zu entscheiden. An einem deutlichen Heimsieg änderte das eber nichts. 84:66 stand es gegen 20 Uhr in der „KGS“.

Zur echten Standortbestimmung sollte dann das Spiel vergangenen Sonntag in Jena werden. Die Saalestädter konnten ihrerseits unter der Woche die starken Hauptstädter von Alba Berlin schlagen und übernahmen damit die Tabellenspitze in der Ost-Gruppe der Jugend-Basketball-Bundesliga. „Vielleicht wähnten sie sich damit schon am Ziel ihrer Träume“, gibt Krautwald zu denken. Denn bei einem Endstand von 67:47 fiel die Punktedifferenz sogar größer aus als noch im Chemnitz-Spiel.

„Defensiv war das eine echte Ansage von uns an die restlichen Teams“, lobt der Coach. „Natürlich hat ein Trainer immer etwas zu meckern, aber in den Vierteln zwei, drei und vier haben wir sehr teamorientiert gespielt, immer um den Ball gekämpft und wahrscheinlich unsere beste Saisonleistung auf’s Parkett gebracht“, meint Krautwald weiter.

Besonders Dominykas Pleta hat gezeigt, dass er seine gute Entwicklung konstant fortsetzt. Er holte 21 Punkte und 18 (!) Rebounds. „Manchmal kann es ein Vorteil sein, wenn man aus einer Verletzungspause kommt. Er hat jedenfalls eindeutig einen Schritt nach vorn gemacht. Beispielsweise hat er begriffen, dass man leichte Punkte machen kann, wenn man aufpasst, wohin der Ball fliegt und sich den Offensiv-Rebound holt“, sagt sein Trainer. Pleta kam insgesamt auf zehn Rebounds unter dem gegnerischen Korb und machte damit einige der elf Punkte durch zweite Chancen möglich.

„Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns, gerade um einen Monat vor den Play-Offs die Verteidigung zu stabilisieren. Außerdem ist so wieder ein bisschen Feuer in der Gruppe“, erklärt Krautwald. Er spricht von einem „interessanten Trio“, wenn er auf die punktgleichen Mannschaften auf dem Treppchen schaut.

Alba führt die Hauptrundengruppe an, es folgen Jena und Gotha – alle mit zwölf Punkten. Jedoch haben die Junior Rockets vor den Play-Offs nur noch ein Spiel vor sich, die beiden anderen dürfen noch zweimal ran. Um die Gothaer an sich vobeiziehen zu lassen, müsste Science City noch eine, Berlin gar noch zwei Partien verlieren. Schlechter als Platz drei kann es für die Nachwuchsraketen jedenfalls nicht mehr werden.

„Für uns ist wichtig, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Die anderen Spiele können wir eh nicht beeinflussen“, so Peter Krautwald. „Wir fahren am Wochenende zu TuS Lichterfelde nach Berlin und müssen uns darauf konzentrieren. Das Hinspiel konnten wir nur knapp nach Verlängerung gewinnen“, sagt er abschließend.

gegen Chemnitz: Belzer (22), Pleta (19), Kraus (13), Fliege (6), Franke (5), Arpasi (5), Lenz (5), Radefeld (5), Urbach (4), Hey, Hermann, Dölz

gegen Jena: Pleta (21), Kraus (14), Fliege (13), Belzer (8), Arpasi (4), Herzog (4), Franke (3), Gröger, Urbach, Lenz, Radefeld, Dölz

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