Chinesischer Sportminister zu Gast in Oberhof

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Peking-Delegation zeigt sich begeistert von technischem Know-How

Oberhof (24.02.19) – Während man sich in Oberhof bereits akribisch auf das WM-Jahr 2023 vorbereitet, fiebert Peking indes den Olympischen Winterspielen 2022 entgegen. Was die chinesische Mega-Metropole und das vergleichsweise beschauliche Oberhof in diesen Punkten vereint? Ganz klar: Die Begeisterung für den Wintersport und nicht zuletzt die Liebe zum technischen Detail. Wie beeindruckt man sich in Fernost mittlerweile vom Olympiastützpunkt Oberhof zeigt, wird am Sonntag deutlich, als eine erlese zehnköpfige Auswahl um den chinesischen Sportminister Gou Zhongwen, zugleich Chef des Chinesischen Olympischen Komitees, in Thüringens Wintersporthochburg Halt macht.
„Es ist uns natürlich eine große Ehre und Freude, Sie hier in Oberhof begrüßen zu dürfen“, sagt Dr. Hartmut Schubert, Vorsitzender des Zweckverbandes Thüringer Wintersportzentrum und Oberhof-Beauftragter der Thüringer Landesregierung, zur Begrüßung im Oberhofer Berghotel. „In Oberhof stellen wir uns, nicht nur mit Blick auf ein hoffentlich erfolgreiches WM-Jahr 2023, der großen Herausforderung, Tourismus, den reibungslosen Betrieb unserer SpitzensportAnlagen sowie der Umsetzung neuer Bauvorhaben bzw. die Weiterentwicklung bestehender Anlagen auf engstem Raum zu vereinen. Dass man sich in China von unserer Arbeit begeistert zeigt, zeigt uns wiederum, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Schubert weiter, der gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schulz und Thüringens Olympiastützpunkt-Leiter Dr. Bernd Neudert die Gäste aus dem Reich der Mitte begrüßt.
Insbesondere die Ski-HALLE sowie die eingehauste Startanlage am Fuße der Oberhofer Rennrodelbahn haben es der chinesischen Delegation angetan. „In Peking soll ebenfalls eine Skihalle sowie mehrere Startanlagen entstehen. Den heutigen Tag nutzen wir unter anderem, um unsere Technik zu präsentieren, die damit einhergeht und wie diese nachhaltig genutzt werden kann“, sagt Ulrich Heilfort, Geschäftsführer von Swiss Timing, der seit Turin 2006 maßgeblich in die technische Umsetzung der Olympischen Spiele involviert ist.


Gemeinsam mit Planer Uwe Thiele, der sich für den Bau des Sliding-Centers (Bob- und Rennrodelbahn) in Peking verantwortlich zeigt, präsentiert Heilfort am Sonntag-Nachmittag die Mess- und Auswertungstechnik am Oberhofer Stützpunkt, während Wolfgang Filbrich, langjähriger Leiter des Oberhofer Bundesleistungszentrums, weitere Einblicke, wie unter anderem in die Schanzenanlage am Kanzlersgrund, gewährt.
Nach der Nordischen Ski-WM im österreichischen Seefeld, einer Zwischenstation in Frankfurt am Main und nun Oberhof, geht es für die chinesische Delegation am Montag weiter nach Dresden. In der sächsischen Landeshauptstadt stehen weitere Arbeitsgespräche mit Ulrich
Heilfort und die Aufarbeitung technischer Details auf der Agenda. Fest steht für Sportminister Zhongwen jedoch bereits jetzt: „Wir wollen definitiv enger mit Oberhof und Deutschland zusammenarbeiten, da wir eindrucksvoll feststellen konnten, dass man hier in puncto Technologie und Planung ganz weit vorne mitmischt.“

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