Raketen brennen auf nächsten Auswärtssieg

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Am kommenden Samstag, 23. Februar, sind die BIG Rockets Gotha bei den GGZ Baskets Zwickau zu Gast. Ab 17 Uhr spielen die neuntplatzierten Sachsen gegen den Achten der Tabelle in der 2. Regionalliga Nord. Beide Mannschaften können nach 17 Spielen sieben Siege vorweisen.

„Ich weiß nicht, ob es gerecht ist, dass Zwickau mit unten drin steht“, meint Rockets-Coach Valentino Lott, „aber so kann es laufen im Sport; sie hatten viel Verletzungspech und mussten sich erst einmal fangen“. Daher ist sich der Trainer sicher, dass ihn nun eine andere Mannschaft erwartet als noch im Hinspiel.

Die Gothaer konnten im November vergangenen Jahres deutlich gegen die Baskets aus Zwickau gewinnen. 80:49 hieß es am Ende. „Die großen Leute unter dem Korb haben auf Zwickauer Seite damals allerdings gefehlt. Jetzt sind sie wieder dabei“, berichtet Lott. Also kommen auf die hochgewachsenen Gothaer wie Andreas Kassioumis, Simon Keßler oder Max Jäschke einige Aufgaben zu.

Personell gehen die Raketen wieder etwas reduziert in die Partie. Da der Erfurter Kooperationspartner zeitgleich spielt, werden die Rockets beispielsweise ohne Lucas Wobst und Lorenz Schiller auflaufen. Zudem wird Nils Wolter fehlen. Ob sich Max Reinhardt rechtzeitig von einer Krankheit erholt, konnte Lott noch nicht absehen. Hingegen werden Cornelius Opel und Mounir Murad wieder das Team bereichern. „Da profitieren wir einfach von der Tiefe des Kaders“, kommentiert Lott.

Für den Trainer ist es eine Partie, die entscheidet, ob sich die Gothaer in Richtung Mittelfeld oder nach unten orientieren. „Eine leichte Aufgabe ist es leider nicht. In Zwickau wird schon sehr lange Basketball gespielt. Sie waren auch schon in der 1. Regionalliga erfolgreich. Also, die Jungs dort wissen schon, wie Basketball gespielt wird“, gibt Valentino Lott zu bedenken. Jedoch stehe fest: „Auf jeden Fall wollen wir dieses Spiel gewinnen!“


Jetzt zählt’s: Junior Rockets freuen sich auf Endspiel um die Play-Offs

Am kommenden Sonntag, 24. Februar, treten die BIG Junior Rockets ihr letztes Spiel in der Relegationsgruppe an. Zu Gast in der Ernestiner Sporthalle sind ab 13 Uhr die Titans aus Dresden. In diesem Finale um die Play-Offs haben beide Mannschaften die Möglichkeit, mit einem Sieg in die Endrunde der JBBL (U16-Bundesliga) einzuziehen.

Nach 13 absolvierten Partien haben die Nachwuchsraketen neun, die Dresdener zehn Siege auf dem Konto. Nun kämpfen sie gegeneinander um den zweiten Rang der Gruppe. Die Niners aus Chemnitz führen die Tabelle souverän an. Nur die beiden ersten Plätze berechtigen zur Teilnahme an den Play-Offs. Weil die Junior Rockets das Hinrundenspiel gegen die Titans gewinnen konnten, ziehen sie mit einem Sieg an den Dresdenern vorbei. Gewinnen die Sachsen, haben sie zwei Siege mehr und die Gothaer würden in den sogenannten Play-Downs um den Ligaverbleib kämpfen.

So weit soll es laut Peter Krautwald, Coach der Junior Rockets, natürlich nicht kommen: „Unser Ziel war und sind die Play-Offs. Hier spielen die besten Teams Deutschlands den Titel unter sich aus und mit denen wollen wir uns messen!“ Umsetzbar ist das nur mit einem Sieg am Sonntag gegen Dresden. „Die Lage ist allen Spielern klar“, meint er weiter.

Für diese so wichtige Partie wird dem Trainer allerdings sein zuverlässigster Punktesammler und Anführer der Mannschaft fehlen. Fidelius Kraus muss noch wegen einer Bänderdehnung pausieren. Auf der anderen Seite dürfte jedoch Paul Grünheid mit von der Partie sein. Er holt für seine Dresdener durchschnittlich 25 Punkte pro Partie.

„Sie sind eine realtiv kleine Mannschaft, bei der eben jener Grünheid auf der Guard-Position herausragt“, berichtet Krautwald. Für ihn ist die Marschrichtung klar: „Wir brauchen ein sehr, sehr gutes Mannschaftsspiel.“ Der Coach will eine intensive Verteidigung sowie gute Abschlüsse aus der korbnahen Distanz sehen.

„Ich denke aber, dass uns nicht das schönste Basketballspiel bevorsteht. Es wird sehr kampfbetont zugehen und viel Wert auf die Defensive gelegt“, schätzt Peter Krautwald, der selbst schon bei den Dresden Titans angestellt war. Andersherum ist es mit Stefan Mähne, er trainierte lange Zeit den BiG-Nachwuchs, kennnt also auch die Gothaer Spieler und steht nun bei Dresden an der Seitenlinie. „Es ist sicherlich eine schöne Sache, gegen ihn zu spielen. Aber wir sind beide Profis genug, um das mal für 40 Minuten zu vergessen. Er, ich und die Jungs sowieso – wir wissen alle, dass es um ordentlich was geht“, meint Krautwald abschließend.

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