Heiß auf Heimsieg: Rockets empfangen junge Chemnitzer

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Die BIG Rockets Gotha treten am kommenden Samstag, 16. Februar, gegen die zweite Mannschaft der Niners aus Chemnitz an. Das Heimspiel steigt ab 19 Uhr in der Ernestiner Sporthalle.

Neunter gegen Vierter lautet die Partie in der 2. Regionalliga Nord. Während die Sachsen also um einen Platz auf dem Treppchen kämpfen, hatten die Raketen oft mit personellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie gaben häufig Spieler an den Kooperationspartner aus Erfurt ab, der in der 2. Basketball-Bundesliga ProB antritt. „Dieses Konstrukt ist perfekt für junge Spieler, die sich entwickeln wollen“, wie Rockets-Coach Valentino Lott schon vor der Saison sagte. Am kommenden Samstag haben die Erfurter aber kein Spiel. „Rein theoretisch sind also alle dabei“, hofft der Trainer.

„Ich denke, diese Partie ist mit dem Heimspiel gegen Bayreuth vergleichbar“, meint Lott. Am vorletzten Spieltag war der Tabellenzweite aus Oberfranken in der Ernestiner Sporthalle zu Gast. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe mit viel Kampf und gutem Basketball der Gothaer. Letztlich konnten sie sich wegen individueller Fehler nicht für die gute Leistung belohnen und der Sieg ging knapp an die Bayreuther. Auch in jenem Spiel waren die ProB-erfahrenen Raketen dabei.

„Damals haben wir es über drei Viertel wirklich sehr gut gemacht. Jetzt soll uns das über das ganze Spiel gelingen“, fordert der Trainer gegen ein ebenfalls sehr junges Chemnitzer Team. Sie Sachsen sind mit Talenten gespickt, die ebenfalls in der NBBL (U19-Bundesliga) antreten. Lott: „Darunter ist wohl auch Kevin Kollmar. Ich weiß nicht, ob er verletzt oder anderweitig verhindert ist, aber wahrscheinlich tritt er gegen seinen alten Klub an.“ Der Sohn von BiG-Präsidentin Astrid Kollmar lernte in Gotha das Basketballspiel und trug mit Zach Ensminger – Sohnemann vom ehemaligen Rockets-Coach und Sympathieträger Chris Ensminger – die Nachwuchsmannschaft in der JBBL (U16-Bundesliga). Wenn Kevin Kollmar in seiner ehemaligen Heimspielhalle dabei ist, dürfte er besoners motiviert sein.

Von großer Motivation spricht allerdings auch Valentino Lott: „Wir haben richtig Bock auf das Spiel und wollen den Heimsieg!“

Wie zu jedem Heimspiel können auch am Samstag die Fans ihr Können von der Dreierlinie unter Beweis stellen. Dem Gewinner winkt ein schickes Zweirad von Fahrrad-Eberhardt. Es treten zwei Auserwählte zum Dreier-Contest an. Beide dürfen dreimal werfen. Der Gewinner qualifiziert sich für die Finalrunde am letzten Spieltag (30. März gegen Leipzig). Bei Gleichstand und mindestens einem Treffer, sind beide für das Finale qualifiziert. Trifft keiner, gibt’s auch keine Chance auf das Eberhardt-Bike.


Zwei Tage – zwei Spiele: Nachwuchs-Raketen biegen auf Zielgerade Richtung Play-Offs ein

Für die BIG Junior Rockets Gotha beginnt am Samstag die heiße Phase im Kampf um die Play-Offs. Um sicher in der sogenannten Post-Season zu landen, sollten sie alle drei verbleibenden Spiele für sich entscheiden – zwei davon werden sie am kommenden Wochenende absolvieren. Das Heimspiel gegen den Friedenauer TSC beginnt am Samstag, 16. Februar, um 13 Uhr in der Ernestiner Sporthalle. In Berlin-Friedenau sind die Gothaer bereits einen Tag später aktiv: Los geht es dort am Sonntag, 17. Februar, 13 Uhr.

Diese Doppelbelegung des Wochenendes ist durch ein Nachholspiel des zwölften Spieltags begründet. So wollte es der Zufall, dass die Junior Rockets an zwei Tagen zweimal gegen den TSC aus Friedenau spielen. „Das geht in die Knochen, zumal einige Spieler verhindert sind“, meint Trainer Peter Krautwald dazu.

Zwei Partien an zwei Tagen stellt für die personell reduzierte Mannschaft natürlich eine Herausforderung dar. Auf der anderen Seite dürften die Nachwuchsraketen nun besonders motiviert sein. Immerhin geht es um die Play-Offs. Das ist das selbsternannte Ziel der Krautwald-Truppe. Sie wollen „sich mit den besten Teams Deutschlands messen“, wie der Trainer öfter anklingen ließ.

Dafür berechtigen die ersten beiden Tabellenplätze in der Relegation der JBBL (U16-Bundesliga). Die Gothaer stehen auf Rang zwei und wollen diesen halten. Die Chancen auf den ersten Platz sind vertan. Dort führt Chemnitz die Tabelle an. Auf Rang Drei lauern allerdings die Dresdener auf Fehler der Junior Rockets. Das große Finale um die Play-Offs steigt dann am 24. Februar, ab 13 Uhr in der Ernestiner Sporthalle – eben gegen jene Dresden Titans.

Für eine optimale Ausgangssituation brauchen die Gothaer Basketballer zwei Siege gegen Friedenau. Diese wiederum rangieren mit fünf Siegen aus elf Spielen auf dem fünften Platz und befinden sich somit im Mittelfeld der Gruppe. Rein tabellarisch gehen die Junior Rockets also als Favorit in das Doppelduell. Dennoch sei größte Vorsicht geboten, sind die Berliner doch eine einzige Überraschungstüte, wie Peter Krautwald weiß: „Die Ergebnisse variieren stark. Teils können sie bessere Gegner richtig ärgern, teils treten sie gegen schlechtere Mannschaften schwach auf. Sie haben immer mal einen Ausreißer drin.“

Dazu kommt natürlich der angsprochene personelle Umstand. Krautwald: „Einige sind im Winterurlaub, einige verletzt.“ So beispielsweise auch Fidelius Kraus, der wegen einer Bänderdehnung fehlen wird. Er ist einer der zuverlässigsten Punktelieferanten und Passgeber des Teams.

„Friedenau hat zwei wirklich gute Spieler in den eigenen Reihen. Einer im Aufbau, einer auf dem Flügel. Die müssen wir defensiv kontrollieren“, erklärt der Coach und gibt damit einen Schlüssel zum Sieg preis. Ein weiterer sind die eigenen Ballverluste und ein dritter die Motivation. Daher hoffen Trainer und Spieler auf viel Unterstützung von der Tribüne – vor allem natürlich im Heimspiel am Samstag, 16. Februar, ab 13 Uhr in der Ernestiner Sporthalle in Gotha.

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