Bundespolizei als Fahndungspolizei

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Thüringen (ots) – Die Bundespolizei in Thüringen stellte heute wieder zahlreiche Personen fest, die zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Los ging es mit einer 29-jährigen serbischen Staatsangehörigen, die trotz eines Einreise- und Aufenthaltsverbotes durch die Beamten in Suhl festgestellt wurde.

Ein 36-jähriger Deutscher, den Bundespolizisten im Erfurter Hauptbahnhof kontrollierten, wurde durch die Staatsanwaltschaft Erfurt gesucht. Die Behörde ermittelt wegen Räuberischen Diebstahls gegen den Mann.

Ein 25-jähriger polnischer Staatsangehöriger, der ebenfalls in Erfurt kontrolliert wurde, war durch polnische Behörden wegen Eigentumsdelikten zur Fahndung ausgeschrieben.

Zum Aufenthalt eines 36-jährigen Deutschen wollte die Staatsanwaltschaft Meiningen informiert werden. Die Behörde ermittelt wegen Urkundenfälschung gegen den Mann.

Einen 77-jährigen Deutschen kontrollierten die Beamten, weil er mit einem ICE von Leipzig nach Erfurt gefahren war, ohne einen Fahrschein zu besitzen. Bei der Identitätsfeststellung kam heraus, dass der Mann gleich dreimal zur Fahndung ausgeschrieben war. Hessische Behörden ermitteln gegen den ohne festen Wohnsitz Lebenden. In allen drei Fällen geht es um Erschleichen von Leistungen.

Und auch der Ausweis eines 18-jährigen Deutschen, den eine Streife der Bundespolizei im Erfurter Hauptbahnhof kontrollierte, war zur Fahndung ausgeschrieben. Der 18-Jährige hatte diesen als vermisst gemeldet und sein Wiederfinden nicht der Behörde mitgeteilt.

Zu den Personen wurden Wohnort beziehungsweise ladungsfähige Anschrift ermittelt oder ein Zustellungsbevollmächtigter ernannt und den Staatsanwaltschaften sowie sonstigen Behörden mitgeteilt. Der 18-Jährige konnte nach einer Belehrung seinen Ausweis behalten, die Behörde wurde in Kenntnis gesetzt.

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