BiG Girls sind nicht nur fit am Ball

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Vor einigen Jahren, noch bevor es für die Profibasketballer der Rockets in die Messe Erfurt ging, gar noch bevor sie in die Blaue Hölle in die Kindleber Straße umzogen, da spielten schon die Frauen in Gotha auf professionellem Niveau Basketball. So weit sind die Gothaerinnen heute noch nicht wieder, aber der Weg dahin könnte sich langsam ebnen. Dabei will die RnB Physiotherapie in der Gothaer Leinastraße helfen, wie auf den Damentrikots unschwer ersichtlich wird.

In die aktuelle Saison starteten drei Frauen- und Mädchenmannschaften vom Basketball in Gotha e. V., das sind die U14, U16 und U19. Die Jüngsten mussten allerdings den Spielbetrieb einstellen. Die beiden anderen Mannschaften zeigen auf Thüringenebene ansprechende Leistungen. Teils sogar zu ansprechend, wie Matthias Anhöck verrät, der die Mädels trainiert: „Das ist gar nicht überheblich gemeint, sondern sportlich realistisch – für die Landesliga in Thüringen sind die Mädels eigentlich zu gut.“

Erkenntlich wird das beispielsweise daran, dass sich die BiG Girls U19 bereits am 9. Dezember 2018 vorzeitig die Meisterschaft sichern konnten. Damals ging es noch gegen den stärksten Gegner: Sie gewannen in Jena mit 75:67. Andere Spiele, wie gegen den USV Erfurt, gehen auch gern mal 95:21 aus.

Damit die Nachwuchsbasketballerinnen dennoch anständig gefordert werden, haben sich Verein und Trainer etwas einfallen lassen. Anhöck: „Einerseits wollen wir in der kommenden Saison gern WNBL spielen. Das ist bundesweit die höchste Spielklasse der Basketballerinnen in der U19. Da wir nun Thüringenmeister sind, sieht es damit ganz gut aus. Und auf der anderen Seite spielen ja einige von uns derzeit schon in der Girls Academy.“ Das sei ein Zusammenschluss von Thüringer Basketballvereinen mit Standort Jena, um gemeinsam die Talente in der Spitze zu fördern. Sie spielen im Damenbereich in der Oberliga, und das sehr erfolgreich. Außerdem spielen die Ladybaskets vom Vimodrom USV Jena in der Regionalliga, die für die jungen Basketballerinnen die nächste Stufe im Erwachsenenbereich bedeutet.

Doch nur das Talent am Ball reicht für eine erfolgreiche Sportlerin nicht aus, wie Physiotherapeutin Diana Engelmann weiß: „Sie braucht natürlich ebenfalls ein stabiles Muskelkostüm. Insbesondere, um Verletzungen zu verhindern.“ Gemeinsam mit Ilka Reichelt führt Diana Engelmann die RnB Physiotherapie in der Leinastraße. Hier finden sich die jungen Basketballerinnen jeden Mittwoch ein, um Koordination, Kraft und Kraft-Ausdauer unter professioneller Anleitung zu trainieren. „Wir wollen die Mädels nämlich sehr ungern als Patienten empfangen“, meint Engelmann schmunzelnd. Bisher scheint das im Rahmen der „Verletzungsprophylaxe“, wie sie es nennt, sehr gut zu funktionieren.

Immer Mittwochs arbeitet sie mit den Sportlerinnen in verschiedenen Systemen, an verschiedenen Stationen und meist im Zirkeltraining. Viel wird mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet und dankbarerweise dürfen die BiG Girls die Geräte vom benachbarten „MyFitness“ zur Erwärmung nutzen.

Für die RnB Physiotherapie ist es das erste Mal, dass sie sich auf einem Trikot von Basketball in Gotha wiederfinden, auch wenn sie beispielsweise schon die Profis der Rockets betreut haben. „Ich finde das Projekt nach wie vor sehr spannend und wünsche mir, dass es noch lange Bestand hat“, begründet Diana Engelmann die Unterstützung der RnB Physiotherapie.

Dieses Extra-Training ist übrigens purer sportlicher Luxus, den die Basketballerinnen genießen dürfen. In dieser Regelmäßigkeit ist das nur den BiG Girls gestattet. Wer sich nun überlegt, selbst Basketballerin zu werden, braucht nur mit Sportsachen beim Training aufzuschlagen. Trainer, Spielerinnen und Verein freuen sich auf neue Gesichter. Trainingszeiten sind montags von 19 bis 20:30 Uhr in der Halle der Bauschule, dienstags 18:30 bis 20 Uhr in der Turnhalle der Berufsschule in der Kindleber Straße und donnerstags von 18:30 bis 20 Uhr in der Bauschul-Halle Eschleber Straße.

Junior Rockets tragen KMD Natursteine und Marquardt Küchen auf der Brust

Die BIG Junior Rockets Gotha kämpfen derzeit um den Einzug in die Play-Offs und präsentieren dabei ihre Farben im ganzen Bundesgebiet. Immerhin spielen die jungen Basketballer in der höchsten Liga ihrer Altersklasse. Sie tragen dabei nicht nur die BiG-Töne weiß und blau durch die Nation, sondern zeigen auch ihre Sponsoren in Städten wie Berlin, Dresden oder Hannover. KMD Natursteine und Marquardt Küchen zieren ihre Trikots.

Thomas Dietz, KMD Natursteine, Mitte links und Oliver Barth, Marquardt Küchen in Emleben, Mitte rechts. Sie werden gesäumt von vier Junior Rockets, die in der JBBL (U16-Bundesliga) spielen. © BIG

Kürzlich wurde den beiden Geschäftsführern Thomas Dietz von KMD Natursteine und Oliver Barth von Marquardt Küchen in Emleben offiziell für ihr Engagement gedankt. Sie ermöglichen es, dass der Basketball in Gotha weitergeführt werden kann. Insbesondere die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung wird durch die Unterstützung gefördert. So sieht es in der JBBL (U16-Bundesliga) ganz danach aus, als könnten sich die Junior Rockets für die Play-Offs qualifizieren. Hier spielen die besten Teams der Nation den Titel unter sich aus.

Die Bundesebene ist Oliver Barth als Sponsor nicht unbekannt. War Marquardt Küchen doch schon einer der Rockets-Trikotsponsoren zu Erstligazeiten. Er hält die „Jugendarbeit für einen wichtigen Grundstein im Unterbau eines jeden Vereins“, wie er selbst sagt und hat sich deswegen für eine weitere Unterstützung entschieden.

Für KMD Natursteine ist es das erste Jahr auf einem Basketballtrikot mit dieser Bedeutung. „Es ist einfach aller Ehren wert, was hier nach dem Abstieg aus der ersten Liga an den Tag gelegt wurde. Welches Engagement beispielsweise Andy Dittmar gezeigt hat – da kann man nur den Hut ziehen. Weiterhin wollen wir in Sachen Nachwuchsförderung und Azubimarketing intensiver mit dem Verein zusammenarbeiten, und dies mit Nachhaltigkeit und langfristigem Agreement“, lobt Thomas Dietz den BiG-Vize-Prasidenten.

Ganz vielen Dank sprechen hingegen Andy Dittmar und der gesamte Basketball in Gotha e.V. den beiden Unterstützern aus. Als kleine Erkenntlichkeit erhielten Oliver Barth und Thomas Dietz jeweils ein ganz individuelles Trikot mit dem eigenen Namen auf der Trikotrückseite und dem Unternehmenslogo ganz groß auf der Brust.

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