Rockets verlieren deutlich gegen Regnitztal

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Die BIG Rockets Gotha haben am vergangenen Samstag eine herbe Heimniederlage hinnehmen müssen. Sie verloren in der Turnhalle der Herzoglichen Gesamtschule Herzog Ernst gegen den Tabellenführer Regnitztal mit 39:86. Dennoch stehen die Raketen nach wie vor auf dem siebten Rang der 2. Regionalliga Nord.

„Wir wissen schon seit dem ersten Spieltag, dass die Regnitztaler eine starke Mannschaft sind“, meint Trainer Valentino Lott, der sich an die Auswärtsniederlage erinnert. Regnitztal ist neben dem Zweitligist Baunach eine Ausbildungsmannschaft für die Bundesligisten aus Bamberg. „Dieses Nachwuchsprogramm gehört zweifelsfrei zu einem der besten in ganz Deutschland“, weiß der Coach. Zudem waren mit Lucas Wobst, Lorenz Schiller und Andreas Kassioumis drei wichtige Spieler für den Kooperationspartner aus Erfurt im Einsatz. Damit rückte ein Heimsieg gegen die Talente aus Oberfranken in weite Ferne.

„In den ersten rund drei Minuten konnten wir noch ganz gut dagegenhalten. Das sollten wir als positiven Punkt im Hinterkopf behalten. Danach sind wir aber recht schnell eingebrochen“, meint Valentino Lott. Außerdem habe sich im Vergleich zum Hinspiel die Defensive verbessert. Damals kassierten die Raketen noch 101 Punkte. Bei Regnitztal waren zudem diesselben Spieler wie zu Saisonbeginn auf dem Parkett, während die angesprochenen Leistungsträger Wobst, Schiller und Kassioumis auf Gothaer Seite fehlten.

Das wirkte sich natürlich auch auf die Offensive aus. „Ganz klar, Lucas Wobst ist einer der besten Guards der Liga. Ihn zu kompensieren, ist natürlich kaum möglich. Dazu haben wir auf allen Positionen viel Druck vom Gegner bekommen. Wir haben zwar phasenweise ganz gut reingefunden, aber letztlich hat uns die Spielidee in der Offensive gefehlt“, kommentiert der Coach.

Lott konnte insgesamt eine kleine defensive Verbesserung erkennen und verhalf zwei Spielern zu ihrem Debüt in der 2. Regionalliga. So konnten Moritz Hausotte und Niklas Mesch etwas Spielpraxis sammeln. „Trotz der Niederlage war es schon eine interessante Erfahrung für die jungen Spieler. Denn auf das Level, wo die Regnitztaler spielen, wollen einige von uns noch kommen“, meint Valentino Lott.

Lange (11), Jäschke (7), Danilovic (6), Enders (5), Murad (4), Keßler (2), Opel (2), Schmidt (2), Hausotte, Lang, Mesch, Reinhardt


Junior Rockets in Stahnsdorf erfolgreich

Die BIG Junior Rockets Gotha haben am vergangenen Sonntag 91:55 in Stahnsdorf gegen den RSV Eintracht gewonnen. Damit haben die Gothaer Nachwuchsbasketballer den zweiten Platz der JBBL-Relegation zurückerobert. Sind alle Spiele absolviert, berechtigt diese Platzierung für die Teilnahme an den Play-Offs.

So lautet auch das selbsternannte Ziel. Laut Trainer Peter Krautwald solle sich die Mannschaft mit den besten Teams Deutschlands messen. Voraussetzung dafür war unter anderem der Auswärtserfolg in Stahnsdorf.

„Anders als es das klare Ergebnis vermuten lässt, war es eine recht zähe Partie“, berichtet Peter Krautwald. Da der RSV bisher noch kein Spiel für sich entscheiden konnte, gingen die Nachwuchsraketen dennoch als Favorit in die Partie. Krautwald: „Wir dachten wohl, es würde von alleine laufen, aber so einfach ist es in der Liga nicht. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert.“

Der Trainer bemängelt die defensive Arbeit und das Rebound-Verhalten in der ersten Hälfte. „Das haben wir dann in der Pause auch noch mal thematisiert. Diese Leistung war einfach zu schlecht, wenn man in die Play-Offs will“, weiß der Nachwuchscoach. Die ersten beiden Viertel endeten 24:21 und 21:18 für die Junior Rockets. Es ging also mit einer Führung von sechs Punkten in die Kabine (Halbzeitstand 39:45).

Scheinbar trug die Ansprache Früchte, denn im dritten (13:18) und vor allem im letzten Viertel (3:28) spielten sich die Junior Rockets einen deutlichen Vorsprung heraus. „Am Ende hat uns natürlich die Breite der Mannschaft geholfen. Das ist schon eine Stärke von uns, die nicht viele Mannschaften dieser Zwischengruppe vorweisen können“, erklärt Peter Krautwald. Der Trainer weiter: „Am Ende könnte man glauben, wir hätten den Gegner deutlich überfahren. Das stimmt jedoch nicht. Der Vorsprung resultiert ja fast nur aus dem letzten Viertel. Zuvor kam der RSV immer mal ein bisschen ran, woraufhin wir uns wieder absetzten. Diese Pendelei darf uns aber eigentlich nicht passieren.“

Neben Leistungsträger Fidelius Kraus (27 Punkte) hebt der Trainer drei Spieler hervor: „Moritz Arpasi hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Dazu hat Tim Herzog eine starke Quote und stand in der Defensive seinen Mann und Sven Belzer ist natürlich mit 13 Punkten und 12 Rebounds zu nennen!“ Die Gothaer mussten zudem Dominykas Pleta ersetzen, der wegen einer Trainingsverletzung an der Wade fehlte. „Wir haben aber über Weihnachten und Neujahr gut gearbeitet und so konnten andere Jungs in die Presche springen“, meint Peter Krautwald abschließend.

Kraus (27), Herzog (21), Belzer (13), Rösler (9), Arpasi (9), Curth (4), Lenz (4), Reimschüssel (2), Strack (2), Franke, Fliege

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