Achtzehnmal Wort gehalten und Gotha hervorragend platziert

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Oberbürgermeister Knut Kreuch lässt es sich seit Jahren nicht nehmen, konkrete Ziele für die Stadtentwicklung zu formulieren. Waren es am Beginn seiner Tätigkeit sieben Vorhaben, so steigern die Jahre nun fortlaufend die Erwartungen. Im Januar 2018 präsentierte das Stadtoberhaupt „18 Dinge, auf die sich Gotha freuen kann“. Kurz vor Jahreswechsel resümiert er „Alles erreicht und mehr geschaffen – tolle Bürgerschaft.“

Was steht auf der Seite des Erreichten? „Dazu will ich einige kurze Schlagworte benennen“ so Knut Kreuch. „Der Wirtschaftsstandort Gotha konnte durch den Bebauungsplan GothA4 voran gebracht werden und in Gotha-Nord sind neue Unternehmen angekommen.

Der Universitätsstandort Gotha hat mit dem neuen Sitz des Forschungszentrums im aufwendig sanierten Landschaftshaus und dem Stipendiatenwohnheim einen Quantensprung gemacht. Wir haben den Schulstandort mit einer neuen Turnhalle an der Reyherschule ergänzt und zusätzlich den Bildungscampus Gotha-West ins Leben gerufen.

Der Sportstandort Gotha verfügt über ein neues Sozialgebäude im Törpe-Sportpark, für den Wohnstandort Gotha konnten die Baulücken in der Siebleber Straße geschlossen werden. In die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger haben wir mit einem neuen Feuerwehrfahrzeug investiert. Die Ortsmitte Gotha-Sundhausen entwickelt sich prächtig, wir haben die Städtepartnerschaftsjubiläen mit Gastonia und Salzgitter in würdiger Form und mit interessanten Veranstaltungen begangen.

Unsere Bibliothek konnte mit hochkarätigen Lesungen und zusätzlich als Platz moderner Kunst von Rüdiger Wilfroth als Wissensort in Gotha weiterentwickelt werden. Gotha als erstklassigen Berufsstandort zu präsentieren, war Ziel des Jubiläums ‚200 Jahre Berufsausbildung‘ und in Gotha konnte jedem Jugendlichen ein Ausbildungsplatz angeboten werden. Die Theaterstadt Gotha hat 2018 die Initiative ergriffen die Conrad-Ekhof-Städte zusammenzuführen, 2019 geht es weiter, um das Jubiläum seines 300. Geburtstages im Jahr 2020 vorzubereiten.

Im Straßenbau gab es umfangreiche Maßnahmen in der Friedrichstraße, der Uelleber Straße und in der Oberen Marktstraße. Die Belebung der Innenstadt ist immer wieder ein Thema, hier konnten mit der IHK Vorbereitungen zum Beginn eines City-Managements getroffen werden. Attraktive Veranstaltungen wurden ins Zentrum geholt, um die Innenstadt zu füllen. Zusätzlich gab es Investitionen, so zum Beispiel im Kaufhaus Moses.

Am internationalen Musemsstandort Gotha gab es mit dem Weggang von Prof. Eberle einen ungeplanten Paukenschlag, aber mit Dr. Tobias Pfeifer-Helke auch eine geräuschlose Neufindung eines Schlosschefs, der ab 2019 seine Impulse setzen wird. Die Einkehr eines Gemäldes von Lukas Cranach dem Jüngeren mit dem Bildnis von Christian Brück, zeigt, welche Überraschungen die Kunstwelt noch für Gotha bereithält. Die überregionale Präsenz Gothas ist der KulTourStadt Gotha auch 2018 wieder nachhaltig gelungen, nicht nur beim Altenburger Bauernreiten, sondern auch zu zahlreichen Messeauftritten. Unsere Friedensbotschaften sogar mit vier ehemaligen Staatsoberhäuptern zu präsentieren, war 2018 ein besonderer Höhepunkt für mich“, resümiert Oberbürgermeister Knut Kreuch.

In enger Bürgerbeteiligung gelang es 2018 die Ausschreibung für die Rekonstruktion des Hauptmarktes anzustoßen. Dabei sind viele Details zu bedenken, vom Leinakanal über die Bäume, die Sanierung der Pferdetränke, die Wiederverwendung des historischen Pflasters, die Beleuchtung usw.. Aber eines ist sicher – die „Gute Stube Gothas“ wird ein Schmuckstück werden.

Und, was war nicht geplant? „Da möchte ich nur einige wenige Fakten herausgreifen, so die längst überfällige Ehrung von Josef Ritter von Gadolla als Ehrenbürger Gothas, das Gedenken an Werner Sylten oder an die toten Gothaer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Freudig war ich über die Briefmarke der Deutschen Post mit dem Motiv von Schloss Friedenstein wie auch über die Briefmarke zur 1. Deutschen Nordpolarexpedition, die bekanntlich in Gotha startete. Die ‚Russische Woche‘ hat uns völlig neue Potenziale aufgezeigt, das Gothaer Friedensgespräch mit Dr. Guido Knopp oder die Lesung mit Iris Berben haben die Menschen nachhaltig beeindruckt.

Sicher war die Hochzeit von Prinzessin Stephanie von Sachsen-Coburg und Gotha das mediale Gothaer Ereignis des Jahres, das ich sogar als Standesbeamter selbst gestalten durfte“, erinnert das Stadtoberhaupt mit Blick auf die letzten zwölf Monate.

Auf die Frage “Was ist los 2019“ antwortet Knut Kreuch nur ganz kurz, „Auf jeden Fall mehr als nur 19 spannende Ereignisse“

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