Rockets verlieren in Leipzig

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Rockets verlieren in Leipzig

Die BIG Rockets Gotha haben am vergangenen Samstag mit 65:73 gegen den USC Leipzig verloren. Unwichtig war das Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn nicht. Jedoch traten die Raketen wegen einer Doppelbelegung an diesem Spieltag nur mit acht Spielern an.

Lorenz Schiller, Lucas Wobst sowie Pavle Danilovic und Moritz Lang waren für eine Partie in der 2. Basketball-Bundesliga ProB abgestellt, was natürlich auch wichtig für die jungen Spieler ist. Außerdem war Jonas Enders verhindert. Die anderen Raketen kämpften in Leipzig und starteten recht passabel in die Begegnung. 19:17 stand es nach den ersten zehn Minuten für die Hausherren.

„Zu Beginn konnten die Leipziger wenig gegen unseren Center Andreas Kassiomis machen. Er hat sehr effektiv unter dem Korb gespielt“, berichtet Peter Krautwald, der an diesem Tag Valentino Lott als Trainer vertrat. „Das zweite Viertel war dann ein bisschen der Knackpunkt. Sie haben Andreas gedoppelt und uns diese Option recht gut weggenommen und von außen haben wir schlecht getroffen“, meint Krautwald weiter. Ganz anders lief es beim Leipziger Franz Leonhardt, der besonders in dieser Phase stark geworfen hat und insgesamt vier Dreier traf. „Das hat uns schon wehgetan“, kommentiert der Trainer, der ein 22:8 im zweiten Viertel hinnehmen musste.

Zur Halbzeit konnten die Gothaer also nur 25 Punkte vorweisen, was Krautwald als Hauptproblem ausmacht. Der USC sammelte hingegen 41 Punkte. Jedoch zeigten die Gäste im folgenden Spielverlauf eine couragierte Leistung und gewannen nach den weiteren Viertelergebnissen von 14:17 und 18:23 die zweite Hälfte mit acht Punkten. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns deutlich stabilisiert und alles gegeben. Nicht zuletzt auch wegen der mitgereisten Fans, die für eine tolle Stimmung gesorgt hatten. In diesem Zusammenhang auch noch mal ganz vielen Dank an den Fanclub Blaue Hölle! Das ist wirklich einzigartig in der 2. Regionalliga und das gibt es nur in Gotha“, weiß der Coach.

Letztlich habe es den Raketen offensiv an Ideen und frischen Waffen gefehlt, wie Krautwald meint. Mit der Verteidigung sei er gerade in der zweiten Hälfte sehr zufrieden. „Immerhin haben wir nur 32 Punkte zugelassen. Und wenn wir das zweite Viertel mit mehr als acht Punkten abschließen, haben wir auch eine Siegchance. So mussten wir ganz schön strampeln, um überhaupt in Schlagdistanz zu bleiben“, erklärt der Trainer. Krautwald weiter: „Den Jungs kann ich aber definitiv keinen Vorwurf machen. Sie sind für andere Spieler in die Presche gesprungen und haben die Ausfälle an sich gut kompensiert.“

Die BIG Rockets Gotha überwintern damit auf dem 7. Platz der 2. Regionalliga Nord und werden in der vierwöchigen Pause Kräfte sammeln. Denn am 12. Januar geht es mit einem schweren Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Regnitztal weiter.

Kassioumis (26), Lange (12), Keßler (11), Jäschke (6), Murad (3), Reinhardt (3), Wolter (3), Müller (1)


Nachwuchsraketen holen wichtigen Auswärtssieg gegen die Jungwölfe vom MBC

Am vergangenen Samstag haben die BIG Junior Rockets Gotha in Weißenfels gegen die Jungwölfe vom MBC mit 82:61 gewonnen. Mit diesem Auswärtserfolg sichern sie den zweiten Platz der Relegationstabelle in der JBBL (U16-Bundesliga) und dürfen sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf die Play-Offs machen.

Trainer Peter Krautwald schätzte den MBC schon vor dem Spiel als stärkste Mannschaft der anderen Gruppe ein. „Allerdings haben zwei gute Spieler von ihnen gefehlt, sodass wir letztlich schon überlegen waren“, erklärt der Coach.

Zur Halbzeit und nach dem ausgeglichenen dritten Viertel führten die Nachwuchsraketen mit fünf Punkten (49:54). Krautwald: „Neben der Platzierung ging es natürlich darum, andere Spieler zu entwickeln – auch in solchen wichtigen Spielen. Wir wollten die Intensität lange hoch halten und das haben wir geschafft. Als wir dann mit unseren ersten Fünf oder Sechs gespielt haben, konnte man die Überlegenheit schon deutlich sehen.“ Auf diese Weise ging das letzte Viertel mit 28:12 an die Junior Rockets.

„Am Ende wollten wir natürlich noch ein paar Punkte dazwischen packen. Es gibt noch ein Rückspiel und man kann nie wissen, ob sich jemand verletzt oder was sonst geschehen kann“, meint Peter Krautwald, „also kann vielleicht die Punktedifferenz noch eine Rolle spielen“.

Für Krautwald und seine Jungs ging der Plan letztlich auf: Viele Spieler konnten Einsatzzeiten sammeln, der zweite Platz wurde gefestigt und die Höhe des Ergebnisses bietet etwas Toleranz für das Rückspiel. „Jetzt ist es aber auch gut, dass wir erst mal in eine kleine Pause gehen können. Das ist für Körper und Kopf gleichermaßen wichtig“, findet der Trainer. Das Training wird wieder Ende des Jahres aufgenommen und am 13. Januar treten die Junior Rockets in Stahnsdorf gegen den RSV Eintracht an.

Kraus (19), Rösler (19), Pleta (17), Fliege (6), Franke (5), Reimschüssel (4), Curth (4), Lenz (4), Arpasi (2), Belzer (2), Strack, Herzog

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