Katastrophenschutzflotte um neue Fahrzeuge verstärkt

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Zwei Mannschaftswagen komplettieren die vorhandene Flotte.
Den Sanitäts- und Betreuungszug des Katastrophenschutzes im Landkreis Gotha verstärken seit kurzem zwei neue Einsatzfahrzeuge. Beschafft vom Freistaat Thüringen, stehen die VW Crafter im Gesamtwert von 146.000 Euro beim DRK Kreisverband Gotha e. V. und beim Rettungsdienst Schmolke in Bereitschaft. Beide Organisationen sind Leistungserbringer im Rettungsdienst und sichern deshalb auch die personelle Besetzung des Sanitäts- und Betreuungszuges durch Freiwillige im Ernstfall ab.
„Damit sind wir dann im Sanitäts- und Betreuungszug komplett“, ordnet Landrat Onno Eckert die Neuzugänge ein. Bereits in den Jahren 2016 und 2017 erhielt der Landkreis vom Freistaat zwei Krankentransportwagen und einen Einsatzleitwagen zugewiesen, um den Fuhrpark zu modernisieren. „Der jetzt übernommene Arzttruppwagen ist der bislang fehlende, wichtige Schlussstein“, so Eckert. Ein entsprechendes Fahrzeug, mit dem die Mediziner zur Einsatzstelle gebracht werden, war bislang nicht vorhanden. Der zweite neue Crafter dient zur Beförderung des Unterkunfttrupps, der an der Einsatzstelle Zelte errichtet und betreibt. Dieser zweite Mannschaftstransportwagen ersetzt einen in die Jahre gekommenen Vorgänger. Beide Fahrzeuge sind bereits mit Digitalfunk ausgerüstet und technisch für die Kommunikation der Zukunft gerüstet.
Zwölf Fahrzeuge für den Ernstfall
Der Sanitäts- und Betreuungszug verfügt nun über insgesamt zwölf Fahrzeuge, die im Ernstfall mit 42 Helferinnen und Helfern besetzt werden. Zur Flotte zählen vier Krankentransportwagen, zwei Einsatzleitwagen, ein Gerätewagen Sanität, drei Mannschafts- transportwagen für den Ärzte-, Unterkunfts- und Betreuungstrupp sowie zwei weitere LKW zur Absicherung der Verpflegung und der technischen Notwendigkeiten.

Klassisches Einsatzszenario für den Sanitäts- und Betreuungszug ist der Massenanfall von Verletzten, der die Möglichkeiten der regulären Rettungsdienste übersteigt. Die Errichtung und der Betrieb von Erstversorgungspunkten unweit einer Einsatzstelle wurden 2017 in einer Großübung am Tunnel Augustaburg bei Ingersleben erprobt. Beim Szenario einer ICE-Havarie im Eisenbahntunnel wurden, Hand- in-Hand mit den Feuerwehren, Verletztendarsteller aus dem Zug gerettet, zu den eigens errichteten Erstversorgungspunkten gebracht, dort kategorisiert und versorgt sowie – je nach Schweregrad der Verletzung – zur weiteren Behandlung in die Krankenhäuser der Region transportiert.

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