50 Jahre Wiedereröffnung der Marienglashöhle

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30.11.1968 – ein wichtiger Tag für Friedrichroda und seine Bergbaugeschichte
Nach 16 Monaten harter Arbeit wurde die Marienglashöhle in einer Pressekonferenz am 30. November 1968 der Presse vorgestellt und fand große Anerkennung, die sich in vielen Veröffentlichungen niederschlug. Um der Höhle den besonderen Schutz des Staates angedeihen zu lassen, wurde sie mit Beschluß Nr. 59/58 des Rates des Kreises Gotha unter Natur- und Denkmalschutz gestellt.

Während in der Höhle die bergmännischen Arbeiten liefen, legten Arbeitsbrigaden nach Feierabend und an Sonntagen an den Außenanlagen ihre Hände an. Es wurde nicht nur das Kassenhaus im Blockhausstil und eine Toilettenanlage errichtet, auch ein großer Parkplatz an der Fernverkehrsstraße B 88 entstand, Wege wurden neu hergerichtet, eine Fußgängerbrücke über einen Bachlauf am Parkplatz neu gebaut, viele Wegweiser und Hinweisschilder fanden ihre Aufstellung. Bürgermeister Ernst Klitsch lobte bei der Eröffnung die Eigenleistungen im Außenbereich in Höhe von 250.000 Mark.

Es wurden an der Marienglashöhle immer wieder umfangreiche Arbeiten zur Sicherung der Standsicherheit durchgeführt. So hat man viele Pfeiler mit Beton ummantelt, um deren weitere Tragfähigkeit zu sichern, sowie 6 Pfeiler neu eingebracht. Eigens dafür wurde 1987 in den Höhlensee eine Stützmauer eingebaut, welche es nun auch ermöglicht, Teile des Sees leer zu pumpen um an den Pfeilern zu arbeiten.
1993 wurde unter Regie eines Lichtbildners der Semperoper Dresden die Beleuchtung erneuert und eine Beschallung für die Kristallgrotte eingebaut. Die Durchführung der Arbeiten erfolgte nachts, der Besucherbetrieb konnte tagsüber ohne Einschränkungen weiterlaufen.
Ab 1994 mieteten das Glasstudio Herbert Reuß aus Gräfenroda und der Mineralienhandel Andre Höhne aus Bad Tabarz Verkaufsflächen im Funktionsgebäude an. Beide Unternehmen stellten ein wertvolles Zusatzangebot für unsere Gäste dar.

1965 Stolleneingang Foto: Heinz Neuland, Friedrichroda

Das Waldgasthaus „Sankt Marien“, ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner und sorgt für das leibliche Wohl unserer Gäste.
1996 wurde das neue Funktionsgebäude eingeweiht. Am 10.04.1999 fand die erste Hochzeit in der Marienglashöhle statt, zahlreiche Paare wurden bisher im Bergwerk getraut.
Am 01.12.2002 ging die Thüringen Card Partner an den Start, die Marienglashöhle Friedrichroda war von Anfang an dabei.
2007 wurde das Funktionsgebäude nochmals erweitert, Sie finden darin heute die Bergmannstube.
Am 03.12.2015 konnte das Geopark Infozentrum im Dachgeschoss des Funktionsgebäudes eröffnet werden und stellt eine wichtige Angebotserweiterung dar.

Seit 2004 werden Konzerte „Unter Tage bei Kerzenschein“ angeboten. Diese Konzerte sind sehr beliebt bei unseren Gästen.
2018 wurde die komplette Elektroinstallation überarbeitet und auf LED Licht umgebaut.
Wer hätte damals gedacht, dass in nur 50 Jahren über 7.000.000 Gäste dieses Besucherbergwerk besuchen. Es freut uns deshalb besonders, das nach fast genau 50 Jahren am 06.07.2018 der 7.000.000 Besucher seit der Wiedereröffnung begrüßt werden konnte und gleichzeitig ein Zug der Südthüringenbahn auf den Namen Marienglashöhle Friedrichroda getauft wurde.

30.11.68 Eröffnung Foto: Eberhard Rahardt, Friedrichroda

Nun rückt der 30.11.2018 näher und wir werden diesen Tag mit einem Festakt mit Sonderkonzert unter Tage begehen. Nachdem der Bürgermeister Thomas Klöppel die Veranstaltung eröffnet hat, wird Kurdirektor Hagen Schierz, dessen Team seit 26 Jahren die Marienglashöhle vermarktet und dem diese von 1991-2007 direkt zugeordnet war, die vergangenen 50 Jahre in einem Vortrag zusammenfassen. Im Anschluss können sich alle an dem Konzert von Vize Udo & Panikkomplizen erfreuen. Der Eisenacher Arndt Rödiger gilt als das bekannteste Lindenberg-Double in Deutschland.

Restkarten für das Konzert mit Festveranstaltung sind in der Touristinformation Friedrichroda oder unter www.friedrichroda.de erhältlich.

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