Wochenendrückblick der Bundespolizei Erfurt

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Erfurt (ots) – Samstagfrüh, gegen 5:30 Uhr, schlugen zwei Männer auf einen 17-jährigen Deutschen im Erfurter Hauptbahnhof ein. Der 17-Jährige soll zuvor versucht haben, einen Streit zu schlichten an dem bis zu zehn Personen beteiligt gewesen sein sollen. Der Vorfall ereignete sich vor einem Schnellrestaurant im Bahnhof. Eine Streife der Bundespolizei konnte die beiden Tatverdächtigen noch im Bahnhof stellen. Bei diesen handelt es sich um einen 19 sowie einen 20-jährigen Deutschen.

Am Nachmittag dann kam es zu einem versuchten Diebstahl in einem Geschäft im Hauptbahnhof. Der bislang unbekannte Tatverdächtige versuchte fünf Tabaktüten zu entwenden und das Geschäft zu verlassen. Eine Verkäuferin bekam dies mit und verfolgte den Mann, der daraufhin die Beute fallen ließ und flüchtete. Beim Täter handelt es sich um einen 20 bis 30 Jahre alten Mann mit hellbrauner Haut und schlanker Figur. Er ist zwischen 170 und 180 Zentimeter groß. Sachdienliche Hinweise zu dessen Identität nimmt die Bundespolizeiinspektion Erfurt unter der Rufnummer + 49 (0) 361 65983 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Kurz nach 23:00 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 18-jährigen Deutschen im Erfurter Hauptbahnhof, der unter anderem durch deutlich geweitete Pupillen aufgefallen war. Zum Verdacht, dass der junge Mann Betäubungsmittel konsumiert hatte, kam der Fund einer Cremedose mit einer geringen Menge Amphetamine.

Am Sonntag, kurz nach Mitternacht mussten Bundespolizisten den Rettungseinsatz an einer Diskothek nahe des Erfurter Hauptbahnhofes unterstützen. Ein 28-jähriger Deutscher widersetzte sich medizinischen Maßnahmen, die zu seiner Rettung erforderlich waren. Der Mann, der offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stand, hatte versucht die Rettungskräfte anzugreifen. Die Beamten nahmen den 28-Jährigen in Gewahrsam und begleiteten dessen Einlieferung ins Katholische Krankenhaus.

Gegen 2:20 Uhr verschaffte sich ein 24-jähriger Deutscher widerrechtlich Zutritt zu den Toiletten im Erfurter Hauptbahnhof. Bundespolizisten schritten ein und kontrollierten den Mann. Dabei kam heraus, dass dieser wegen gefährlicher Körperverletzung durch die Staatsanwaltschaft Erfurt zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,75 Promille.

Ebenfalls alkoholisiert war eine 23-jährige Deutsche (1,58 Promille), die gegen 5:30 Uhr zwei Weihnachtskugeln vom Weihnachtsbaum im Erfurter Hauptbahnhof entwendete. Eine Streife der Bundespolizei beobachtete die Frau dabei, wie sie die Kugeln in die Tasche steckte und den Bahnhof verlassen wollte. Von den Beamten angesprochen brachte die Frau die Kugeln zurück, eine Anzeige wegen versuchten Diebstahls bekam sie gleichwohl.

Bei einem 26-jährigen syrischen Staatsangehörigen, mit dem es Bundespolizisten im Laufe des Tages in Erfurt wegen Erschleichens von Leistungen zu tun hatten, stellten die Beamten mehrere Gegenstände sicher. So hatte der Mann zwei Mobiltelefone sowie einen Akku-Bohr-Schrauber und eine Bohrmaschine dabei, deren Herkunft er nicht hinreichen erklären konnte. Der Mann hatte auch keinen Eigentumsnachweis für die Geräte. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Gegenstände gestohlen worden waren, nahmen die Beamten diese in Verwahrung.

Ein Rucksack und eine Sporttasche in einem unverschlossenen Schließfach sorgten am Sonntag kurz nach 13:00 Uhr im Erfurter Hauptbahnhof für Aufregung. Da trotz Ausruf im Bahnhof kein Eigentümer ermittelt werden und eine vom Gepäck ausgehende Gefahr nicht ausgeschlossen werden konnte, setzte die Bundespolizei ihre Entschärfer ein. Nachdem diese das Gepäck untersucht hatten und Entwarnung gaben, konnte die teilweise Absperrung des Hauptbahnhofes gegen 16:00 Uhr wieder aufgehoben werden. Zwei Stunden später meldete sich dann eine Reisende bei der Bundespolizei, um den Diebstahl ihres Gepäcks anzuzeigen. Bei der Beschreibung stellte sich heraus, dass es sich dabei um den Rucksack und die Sporttasche handelte, welche o.g. Einsatz erforderlich machten und durch die Bundespolizei sichergestellt worden waren.

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