Raketen peilen Heimsieg gegen Zwickau an

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Am kommenden Samstag, dem 17. November, treten die BIG Rockets Gotha in der heimischen Ernestiner Sporthalle gegen die GGZ Baskets Zwickau an. Das 7. Saisonspiel der 2. Regionalliga Nord beginnt um 19 Uhr.

„Ich habe mir die Spiele von Zwickau angesehen und so ganz eindeutig kann man sie gar nicht einschätzen“, berichtet Rockets-Coach Valentino Lott, „der Kader scheint sehr wechselhaft zu sein: Mal ist ein sehr guter Spieler dabei, mal nicht.“ Doch weil die Basketballer aus dem Süd-Westen Sachsens lange Zeit in der 1. Regionalliga spielten, „erwartet uns ein recht erfahrener, statt junger Gegner.“

Mit nur einem Sieg mehr stehen die Zwickauer auf dem sechsten, die Raketen auf dem zehnten Tabellenplatz. Bis auf Regnitztal, Bayreuth und Chemnitz, welche wohl den Saisonsieg unter sich ausmachen, stehen sich die übrigen Mannschaften in wenig nach. Platz 4 und 11 trennen nur ein Sieg. „Wahrscheinlich ist es also gar nicht schlecht, dass wir unsere Hinspiele gegen die drei Besten schon hinter uns haben“, meint der Trainer, „aus diesen Niederlagen müssen wir lernen und gegen Zwickau einfach einen guten Job machen!“

Momentan weiß Valentino Lott noch nicht, ob er dabei auf Lorenz Schiller, Lucas Wobst sowie Jonas Enders bauen kann. Wegen diverser Verletzungen, entscheidet sich ihr Einsatz erst kurz vor der Partie. Jedoch war er im bisher letzten Spiel gegen Chemnitz mit seinen Bankspielern sehr zufrieden. „Die Energie von der Bank ist mir als Trainer natürlich sehr wichtig. So kann ich viel wechseln, ohne Qualität auf dem Feld zu verlieren“, weiß Lott. Diese Energieschübe will er auch im Spiel gegen Zwickau sehen.

Weiterhin liege das Augenmerk auf der konstanten Intensität des Rockets-Spiels. Oder einfach gesagt: „Als Basketballer willst du ja nicht unbedingt langsam spielen. Du willst rennen. So sehen es auch die Spieler. Und um dieses Tempo sowie den Druck hochzuhalten, können wir nicht ohne Intensität spielen und müssen kämpfen.“ Dadurch sollen seine Jungs auch mögliche Schwächephasen im Spiel wesentlich schneller überstehen und es nicht zu Einbrüchen kommen lassen. „Ich denke, was das angeht, sind wir auf einem sehr guten Weg. Das haben die letzten zwei, drei Wochen gezeigt“, findet Valentino Lott.

Ob die BIG Rockets Gotha diesen Trend bestätigen können, erfahren Lott und Zuschauer am Samstag ab 19 Uhr in der Ernestinerhalle in Gotha. Übrigens können ab dem kommenden Heimspiel nicht nur die Rockets Bestform beweisen. Auch die Fans sollen von der Dreier-Linie zeigen, was sie drauf haben. Dem Gewinner winkt ein schickes Zweirad von Fahrrad-Eberhardt, das auch begutachtet werden kann. Und so geht’s: In jeder Heimspiel-Halbzeit der restlichen Saison treten zwei Auserwählte zum Dreier-Contest an. Beide dürfen dreimal werfen. Der Gewinner qualifiziert sich für die Finalrunde am letzten Spieltag (30. März gegen Leipzig). Bei Gleichstand und mindestens einem Treffer, sind beide für das Finale qualifiziert. Trifft keiner, gibt’s auch keine Chance auf das Eberhardt-Bike!

Junior Rockets starten in die Relegation

Die Vorrunde der BIG Junior Rockets ist mit dem Spiel gegen Higherlevel Berlin beendet. Die Nachwuchs-Raketen verloren am vergangenen Wochenende in der Hauptstadt mit 63:78. Die JBBL (U16-Bundesliga) sieht nun elf weitere Partien in der Relegation vor. Bestreiten die Gothaer diese erfolgreich, dürfen sie an den Play-Offs teilnehmen.

Die Bundeshauptstadt scheint für die Junior Rockets in dieser Saison kein gutes Pflaster zu sein. Sie verloren nach gutem Kampf gegen Lichterfelde aus dem Süden der Stadt und kürzlich auch gegen Higherlevel Berlin. In diesem Spiel kam erschwerend ein „prominenter Ausfall“, wie es Trainer Peter Krautwald formuliert, hinzu. Tom Rösler verletzte sich in der Trainingswoche zuvor und wird voraussichtlich drei bis vier Wochen ausfallen.

„Weil er gefehlt hat, hatten wir Probleme zu punkten. Das fällt natürlich ins Gewicht. Wenn ein wichtiger Spieler verhindert ist, müssen wir schon am Limit spielen, um eine echte Chance zu haben“, erklärt Peter Krautwald, „das haben wir nicht geschafft“. Seine Mannschaft habe im zweiten sowie letzten Viertel gut gespielt, verlor das erste und dritte jedoch jeweils mit acht Punkten.

„Wir haben den Ball zwar in guten Positionen bekommen, aber unsere Wurfquote war zu schlecht und auf der Gegenseite zu gut, um zu gewinnen. Dazu haben wir einige Fehler beim Zurücklaufen gemacht“, so der Junior Rockets-Coach. „Beachtet man den Ausfall, war es dennoch kein schlechtes Ergebnis“, resümiert er. Die Berliner trafen 33 von 75 ihrer Feldwürfe (44 Prozent), die Gothaer nur 22 von 64 (34 Prozent).

In der folgenden Relegation kommt es unter anderem darauf an, wie die Junior Rockets den Ausfall kompensieren können. Die Jugend-Basketball-Bundesliga sieht nun die Rückspiele gegen die viert- bis siebtplatzierten Teams (Chemnitz, Dresden, Stahnsdorf) der eigenen Gruppe vor. Hinzu kommen die Partien gegen vier Mannschaften auf denselben Plätzen der Gruppe 3. Diese sind Hannover, Braunschweig, Friedenau (Berlin) und der MBC aus Weißenfels. Gegen diese Teams werden ebenfalls Hin- und Rückspiele absolviert. Kurz gesagt: Es folgen elf weitere Partien. Sollten die Nachwuchs-Raketen von jenen acht Relegationsteilnehmern unter die besten zwei kommen, sind sie für die Play-Offs der JBBL qualifiziert.

„In der Endabrechnung haben wir die Pflichtsiege gegen Stahnsdorf und Dresden eingefahren und gegen die beiden Teams in Schlagdistanz, also Chemnitz und Higherlevel Berlin, verloren. Also müssen wir uns jetzt beweisen. Und besonders zu Beginn der Relegation, muss die Mannschaft lernen, ohne Tom auszukommen“, meint Trainer Peter Krautwald.

Das erste Relegationsspiel findet am 24. November in Chemnitz statt. Gegen die Sachsen wollen es die Junior Rockets nun besser machen als noch in der Vorrunde.

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