Junior Rockets unterliegen starken Gästen aus Jena

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Am vergangenen Mittwoch, dem 31. Oktober, haben die BIG Junior Rockets Gotha ihr „Halloweenspiel“ in der JBBL (U16-Bundesliga) verloren. Sie unterlagen Science City Jena in der Sporthalle der Kooperativen Gesamtschule Herzog Ernst mit 68:93.

Schon vor dem Spiel war für den Junior Rockets-Coach Peter Krautwald klar, dass Jena zu den zwei besten Teams der Liga gehört. Er will sich in der Gruppe 4 der JBBL hinter Science City und den Berlinern vom TuS Lichterfelde auf dem dritten Platz einordnen. Ein Sieg gegen die Ost-Thüringer hätte dabei natürlich dennoch geholfen.

„Nach einer kleinen Wackelphase am Anfang haben wir uns stabilisiert und das erste Viertel sehr gut mitgehalten“, berichtet Krautwald, „aber wir müssen so ehrlich sein und eingestehen, dass wir zwei Spieler nie so richtig in den Griff bekommen haben“, meint der Trainer weiter. Damit spricht er Adomas und Bartautas Linartas an. Die beiden sind Söhne des neuen litauischen Individualtrainers in Jena und sie waren laut Peter Krautwald „über das ganze Spiel hinweg für uns nicht kontrollierbar“.

Dazu kam, dass einige Spieler aus der ersten Fünf nicht konstant ihre Leistung abrufen konnten. „Das brauchst du einfach, wenn du so ein Spiel ziehen willst, gerade weil die tieferen Positionen der Jenaer individuell stärker besetzt sind“, erklärt der Trainer. „Wir waren da ein bisschen wie das Kaninchen vor der Schlange“, so Krautwald. Außerdem seien seine Spieler alle ein bisschen jünger als die Gäste. Dennoch sei die Chance zum Sieg auch wegen der Jenaer Foulprobleme und Verletzungssorgen da gewesen.

„Aber wird dürfen jetzt nicht jammern“, appelliert der Junior Rockets-Coach. Er habe auch positive Entwicklungen gesehen. So haben seine Jungs – wie aber auch die Jenaer – ihre Dreipunktewürfe sehr gut getroffen. Und das nicht nur, weil Moritz Arpasi zur Viertelpause einen Zirkuswurf fast von der Mittellinie versenkte.

Insgesamt sei die Niederlage mit 68:93 aber zu hoch ausgefallen, findet der Coach: „Das lag daran, dass bei uns am Ende ein bisschen der Fokus weg war und wir Spielern mit weniger Erfahrung die Möglichkeit gegeben haben, genau diese zu sammeln. Auch das ist natürlich sehr wichtig!“

„Aber Niederlage ist Niederlage. Das gehört zum Geschäft dazu. Jetzt heißt es, Mund abwischen und weiterarbeiten“, konstatiert Peter Krautwald, der bereits das nächste Saisonspiel gegen Higherlevel Berlin im Sinn hat. Die Basketballer aus der Hauptstadt reichen qualitätiv nicht ganz an ihre Stadtrivalen vom TuS Lichterfelde heran. Krautwald erwartet also einen echten Härtetest und ein spannendes Spiel. Die Partie findet am Sonntag, dem 11. November, in Berlin statt.

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