MDR-Talk „Fakt ist!“ zum Thema „Der große Durst – Streit um unser Wasser“

Bild: © mdr
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Leipzig/Dresden (ots)

Die anhaltende Dürre stellt weite Teile Deutschlands vor eine existenzielle Frage: Wie viel Wasser haben wir noch? Und wer darf es nutzen? Über dieses Thema diskutieren Friederike Schicht und Andreas F. Rook bei „Fakt ist!“ aus Dresden mit ihren Gästen am Mittwochabend, 5. August 2026. Die Sendung ist im Livestream auf mdr.de/fakt-ist und in der ARD Mediathek sowie ab 20.45 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen.

Unseren Flüssen und Seen geht das Wasser aus. Vielerorts fallen die Pegel in diesen Tagen auf rekordverdächtige Tiefstände. Bürgerinnen und Bürger werden seit Wochen zum Wassersparen aufgefordert. Die Entnahme aus öffentlichen Gewässern ist streng verboten. Doch zugleich steigt der Wasserbedarf der Industrie ungebremst. Die boomenden Chipfabriken werden in absehbarer Zeit fast 50 Prozent des gesamten Wassers im Großraum Dresden verbrauchen.

Für Kontroversen sorgt auch die Idee eines sogenannten „Überleiters“. Mit dem Projekt soll Wasser aus der Elbe abgezapft und in die Spree gepumpt werden, um die Austrocknung des Spreewalds zu stoppen und die Trinkwasserversorgung Berlins langfristig zu sichern. Wie sinnvoll ist das? Rettet der eine Fluss den anderen? Und zu wessen Lasten?

Darüber diskutieren Friederike Schicht und Andreas F. Rook im MDR-Talk „Fakt ist!“ aus Dresden mit Bürgerinnen und Bürgern und u. a. mit diesen Gästen:

  • Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU), Sächsischer Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
  • Grit Ebert, Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
  • Uwe Ritzer, Journalist und Autor

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