Gotha: Sommerblumen in der Herzoglichen Orangerie

Gärtner bei der Sommerbepflanzung in der Herzoglichen Orangerie Gotha, Foto: STSG, Jens Scheffler
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In der Herzoglichen Orangerie hält der Sommerflor Einzug. Das Parkpflegeteam der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten pflanzt derzeit insgesamt rund 15.000 Sommerblumen in die Beete der der barocken Gartenanlage. Zum Einsatz kommen 26 verschiede Blumensorten, darunter Ziertabak, Männertreu, Leberbalsam, Studentenblume und Salbei. Ergänzt wird die aufwendige Schmuckpflanzung mit 128 Blumenstämmchen von Fuchsien, Bleiwurz und Enzianstrauch.

Die aufwendigen Blumenpflanzungen gibt es in der Orangerie seit 1830, als auf Geheiß des Herzogs Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha die ersten Schmuckbeete im Orangeriegarten angelegt wurden. Ernst I. war ein begeisterter Garten- und Blumenliebhaber. Seine große Leidenschaft für Botanik prägte die Residenzen des Doppelherzogtums nachhaltig. Nicht nur die Rosenau bei Coburg, sondern auch die herzoglichen Anlagen in Reinhardsbrunn, Molsdorf und Gotha profitierten davon. Mehr dazu können Besucher in der aktuellen Ausstellung „Zitrus, Kamelien, Ananas – Orangeriekultur im Herzogtum Sachsen-Corburg und Gotha“ erfahren, die bis zum 13. September 2026 im Orangenhaus in Gotha gezeigt wird (geöffnet Fr/Sa/So 14 bis 18 Uhr).

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